Detlef Peter Grün nicht mehr Präsidiumsmitglied

Personelle und organisatorische Neuaufstellung des ZDK-Vorstandes

Detlef Peter Grün (l.) scheidet aus dem ZDK-Vorstand aus, ZDK-Präsident Thomas Peckruhn will den Verband mit geschärftem Profil agiler ausrichten.   Foto: ZDK

„Wir wollen Verantwortung bündeln, Entscheidungen beschleunigen und unsere Kräfte dort konzentrieren, wo sie für das Kfz-Gewerbe den größten Unterschied machen. Unser neuer Vorstand verbindet unternehmerische Erfahrung, politische Kompetenz und tiefen Sachverstand aus Werkstatt, Technik, Berufsbildung und Autohausgeschäft. Damit sind wir für die Herausforderungen der Branche sehr gut aufgestellt“, teilte ZDK-Präsident Thomas Peckruhn mit. Thorsten Krämer und Karl-Heinz Bley sollen künftig Werkstatt- und Technikkompetenz repräsentieren. Krämers Schwerpunkte liegen laut ZDK überdies in der Berufsbildung, Aus- und Weiterbildung sowie dem Prüfungswesen. Dazu zähle die Entwicklung landeseinheitlicher digitaler Prüfungen in Hessen. Mit diesen steuert der Verband dem zunehmenden Mangel an Prüferinnen und Prüfern entgegen. Karl-Heinz Bley, Präsident des Kfz-Gewerbes Niedersachsen-Bremen, soll seine Erfahrung aus freien Werkstätten sowie Politik und Kommunikation einbringen. Und auch Michael Schneider wird die Interessen freier Werkstätten und damit diesen wichtigen Bereich des Kfz-Gewerbes stärken.

Mit Belinda Erkner, Gesellschafterin und Geschäftsführerin der Erkner Gruppe, zieht eine Vertreterin der nächsten Unternehmergeneration in den Vorstand ein. Sie steht laut ZDK für unternehmerische Zukunftsperspektiven, Nachwuchsgewinnung, die stärkere Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen sowie moderne Unternehmens- und Arbeitsstrukturen. Peter Schäfer, Gesellschafter der bayerischen Autohausgruppe KreuterMedeleSchäfer, vertritt im Präsidium die unternehmerische Perspektive aus dem Autohaus- und Mehrmarkengeschäft. „Wir repräsentieren das gesamte Kfz-Gewerbe – vom Autohaus bis zur freien Werkstatt. Dafür brauchen wir im Vorstand genau diese Mischung aus praktischer Erfahrung und strategischem Blick auf die Zukunft“, betont Thomas Peckruhn.

Detlef Peter Grün, Michael Kraft, Jeffrey Kilian, Helmut Peter, Petra Wieseler und Arnulf Winkelmann werden dem neuen Führungsgremium nicht mehr angehören. Die Neuaufstellung fällt in eine Phase, in der ZDK und Bundesinnungsverband des Kraftfahrzeughandwerks (BIV) nach der organisatorischen Trennung eine arbeitsteilige Zusammenarbeit anstreben. Für Präsident Thomas Peckruhn sind dabei ein klares eigenes Profil des ZDK und ein gemeinsamer Blick auf die Interessen der Branche entscheidend: „Eigenständigkeit und Geschlossenheit gehören für uns zusammen. ZDK und BIV müssen ihre jeweiligen Aufgaben und Verantwortlichkeiten klar und eigenständig wahrnehmen, zugleich aber dort geschlossen auftreten, wo es um die gemeinsamen Interessen des Kfz-Gewerbes geht. Unser Ziel ist eine starke Einheit nach außen – mit dem ZDK als Dachorganisation und einer klaren, arbeitsteiligen Zusammenarbeit mit dem BIV.“ Der gemeinsame Auftritt von ZDK und BIV auf der Automechanika Frankfurt soll zeigen, wie diese Zusammenarbeit künftig aussehen kann: eigenständige Strukturen, aber gebündelte Kräfte für die Interessen des Kfz-Gewerbes. 

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