Laut Herstellerangaben richtet sich der P Zero R an sportliche Fahrerinnen und Fahrer, die Alltagstauglichkeit und Präzision verbinden wollen. Seine neu entwickelte Mischung soll eine hohe Haftung auf unterschiedlichen Untergründen bieten, insbesondere bei Nässe. Ein breiter Temperaturarbeitsbereich und eine differenzierte Vorder-/Hinterachs-Konstruktion sollen zudem die Hinterachs-Stabilität verbessern: „Die unterschiedliche Struktur der Vorder- und Hinterreifen sorgt für ideale Balance: erhöhte Sensibilität und Lenkpräzision an der Vorderachse kombiniert mit Stärke und Kontrolle an der Hinterachse, um die hohe Belastung zu meistern“, heißt es in der Pressemitteilung des Herstellers, der bereits seit einiger Zeit in die Entwicklung spezieller Reifen für verschiedener Porsche-Modelle investiert.
Für den Einsatz auf der Rennstrecke wiederum hat Pirelli den P Zero Trofeo RS optimiert. Dabei handelt es sich um die Track-Variante der P-Zero-Reihe, die bereits beim 911 GT3 RS zum Einsatz kam. Der Semi-Slick soll auch unter Dauerbelastung konstanten Grip und Präzision liefern. Die im GT3 RS gesammelten Daten flossen direkt in die Weiterentwicklung für das neue GT3-Modell ein. Der Trofeo RS wird mittlerweile in sehr unterschiedlichen Porsche-Modellen verbaut, vom GT3 RS über den Hybrid 911 GTS bis zum Elektro Taycan Turbo GT, zeigt. Beide neuen GT3-Reifen entstanden im Rahmen von Pirellis Perfect-Fit-Strategie, bei der maßgeschneiderte Spezifikationen über virtuelle Entwicklungsprozesse schneller zur Serienreife gebracht werden. Laut Hersteller verkürzen diese Simulationsmethoden die Entwicklungszeit um bis zu 30 Prozent.