Fahrzeugzulassungen

Pkw-Neuzulassungen starten schwach in das Jahr 2026

2026 startet mit sinkenden Pkw-Neuzulassungen.  Foto: scharfsinn86 - stock.adobe.com

Im Januar 2026 wurden 193.981 Pkw neu zugelassen und damit 6,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Dabei verzeichnete der gewerbliche Bereich ein leichtes Plus von 2,1 Prozent. Auf diesen fielen mit 69,8 Prozent die meisten Neuzulassungen. Die privaten Neuzulassungen gingen hingegen um 14,4 Prozent zurück und kamen auf lediglich 30,2 Prozent.

Unter den deutschen Marken wies Opel mit einem Plus von 27,4 Prozent den stärksten Zuwachs auf und erreichte einen Neuzulassungsanteil von 4,6 Prozent. VW war mit einem Anteil von 19,7 Prozent die anteilstärkste deutsche Marke, kam allerdings nur noch auf 38.282 Einheiten, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Rückgang von 17,5 Prozent entspricht. Die VW-Vorzeigetochter Škoda zeigte sich währenddessen einmal mehr von ihrer besten Seite. 2025 dominierte Škoda bereits die deutschen Fuhrparks und verbuchte auf dem deutschen Markt ein absolutes Rekordjahr. An diesen Erfolg anknüpfend startete die tschechische Marke stark in das Jahr 2026. Bei den Importmarken verzeichnete sie mit 18.550 neu zugelassenen Pkw die höchste Zulassungszahl, was einem Anstieg von 12,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Mit einem Anteil von 9,6 Prozent wies Škoda zudem den größten Anteil unter den Importmarken aus.

Trotz anfänglicher Skepsis gegenüber elektrischen Antriebssträngen fand die Elektromobilität im vergangenen Monat erneut mehr Zuspruch: 79.996 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und erzielten damit einen Anteil von 41,2 Prozent Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Plus von 3,9 Prozent. Darunter fanden sich 21.790 Plug-in-Hybride, was einem Anteil von 11,2 Prozent und einem Wachstum von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. 22,0 Prozent der Neuzulassungen waren hingegen reine Elektro-Pkw (BEV). Mit 42.692 Neuwagen lag diese Antriebsart um 23,8 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Verbrenner mussten hingegen weiter Verluste hinnehmen. 43.695 Pkw waren mit einem Benzinmotor ausgestattet (-29,9 Prozent) und 27.309 Pkw mit einem Dieselantrieb (-17,1 Prozent).

Am Nutzfahrzeugmarkt stiegen die Neuzulassungen bei den Kraftomnibussen um 76,4 Prozent. Die sonstigen Kraftfahrzeuge konnten einen Zuwachs von 19,0 Prozent erzielen. Um 3,7 Prozent legten die Zugmaschinen insgesamt zu, gleichwohl die Sattelzugmaschinen im Berichtsmonat mit einem Minus von 0,3 Prozent bilanzierten. Die Neuzulassungen der Lastkraftwagen lagen gingen um 21,3 Prozent zurück. 5.650 fabrikneue Krafträder und damit 67,9 Prozent mehr als im Vergleichsmonat kamen im Januar 2026 zur Zulassung. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt wechselten insgesamt 567.942 Kfz (-10,9 Prozent) und 29.260 Kfz-Anhänger (-16,2 Prozent) die Halterin beziehungsweise den Halter.

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