Im Jahr 2023 hatte der BMW-Aufsichtsrat den Vertrag von Oliver Zipse als Vorstandschef über die übliche Altersgrenze hinaus bis ins Jahr 2026 verlängert. Zum 13. Mai 2026 wird Zipse seine Tätigkeit dann nach insgesamt 35 Jahren im Unternehmen – davon mehr als zehn im Vorstand – planmäßig beenden. „Oliver Zipse hat Großes für die BMW Group geleistet und dafür gebührt ihm unser aller Dank. Er hat BMW durch globale Krisen wie die Corona-Pandemie geführt und steht für die Neue Klasse als größtem Zukunftsprojekt des Unternehmens. Oliver Zipse ging es immer um den Erfolg von BMW. Er hat auch gegen äußere Widerstände stets klare Position bezogen und das Unternehmen damit in stürmischen Zeiten auf Kurs gehalten“, würdigt Aufsichtsratschef Dr. Nicolas Peter den scheidenden CEO.
Zipses Nachfolge tritt Dr.-Ing. Milan Nedeljković an, der seit 2019 im BMW-Vorstand das Ressort Produktion verantwortet. Der 56-Jährige begann seine berufliche Laufbahn im Unternehmen 1993 als Trainee, ehe diverse Führungsstationen – etwa in den Werken Oxford, Leipzig und München sowie als Leiter Unternehmensqualität – folgten. Sein Vertrag als Vorstandsvorsitzender hat eine Laufzeit bis in das Jahr 2031 hinein. „Milan Nedeljković überzeugt mit seinem strategischen Weitblick, großer Umsetzungsstärke und unternehmerischem Denken. Er steht für klare Fokussierung im Umgang mit Ressourcen – seien es ökonomische oder ökologische“, so Dr. Nicolas Peter. Dr. Martin Kimmich, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender, ergänzt: „Milan Nedeljković genießt hohes Ansehen und Vertrauen in der Belegschaft von BMW. Mit ihm wollen wir die lange Tradition der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Unternehmensleitung fortsetzen und unsere BMW-Erfolgsgeschichte fortschreiben.“