Vorzeitiger Baubeginn

Pyrum erhält grünes Licht für neues Recyclingwerk in Perl-Besch

Pyrum LogoIn dem neuen Pyrum-Werk sollen jährlich bis zu 22.400 Tonnen Altreifen recycelt werden können.  Foto: Pyrum AG

Mit dem neuen Standort nahe dem Dreiländereck zwischen Deutschland, Frankreich und Luxemburg baut Pyrum seine Recyclingkapazitäten deutlich aus: Auf einer Fläche von rund 25.000 Quadratmetern soll das neue Werk eine Gesamtkapazität von jährlich bis zu 22.400 Tonnen Altreifen verarbeiten können. „Unser zweites eigenes Werk markiert den nächsten wichtigen Schritt in unserem Rollout-Plan. Wir freuen uns, endlich in die Bauphase übergehen zu können. Mit dem neuen Werk verdoppeln wir nicht nur unsere Recyclingkapazitäten, sondern setzen auch ein weiteres Zeichen für nachhaltiges Reifenrecycling“, kommentiert Pascal Klein, CEO der Pyrum Innovations AG. Dank der verkehrsgünstigen Lage mit direkter Anbindung an die Mosel, bestehenden Bahngleisen und in Autobahnnähe bietet der Standort nach Einschätzung des Unternehmens ideale Voraussetzungen für eine effiziente Materiallogistik. Derzeit werden verschiedene Transportoptionen geprüft, um An- und Auslieferungen möglichst ressourcenschonend zu gestalten. Die ersten Ausschreibungen sollen zeitnah erfolgen.

Kai Winkelmann, CFO der Pyrum Innovations AG, erläutert zur Finanzierung des Projekts: „Zur Finanzierung des Eigenkapitalanteils der neuen Werke in Perl-Besch sowie in Tschechien soll insbesondere der erste Teil der Kreditlinie von BASF in Höhe von 25 Millionen Euro verwendet werden, die Ende 2023 vereinbart wurde. Darüber hinaus befinden wir uns in fortgeschrittenen, positiven Gesprächen mit unterschiedlichen Finanzierungspartnern, inklusive einer europäischen Großbank. Bei einem erfolgreichen Abschluss der Finanzierungsgespräche wären beide Projekte vollständig finanziert und auch die Grundlage für den Zugriff auf den zweiten Teil des von BASF zugesagten Kredits in Höhe von weiteren 25 Millionen Euro geschaffen. Somit stünden der Gesellschaft in Summe weitere Finanzierungsmittel im hohen zweistelligen Millionenbereich für weitere Projekte des Rollout-Planes zur Verfügung.“

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