Wie das im saarländischen Dillingen ansässige Unternehmen mitteilt, soll der Claim „Rethink Resources“ die weiterentwickelte Perspektive der Pyrum Innovations AG zum Ausdruck bringen. „Pyrum versteht sich längst nicht mehr nur als ein Reifenrecycler. Als Technologieunternehmen ermöglicht Pyrum mit seiner proprietären Thermolysetechnologie, wertvolle Rohstoffe aus Abfällen zurückzugewinnen und wieder in den Kreislauf zu bringen”, heißt es in einer Mitteilung erläuternd. Der neue Markenauftritt, zu dem auch eine überarbeitete Website gehört, soll diesen Anspruch sichtbar machen. Dabei sehen die Verantwortlichen um CEO Pascal Klein den Schritt explizit auch als Basis für das weitere internationale Wachstum und die Skalierung der Pyrum-Technologie.
Mit seinen Expansionsaktivitäten sieht sich das Unternehmen auf einem durchaus guten Weg. Mitte August wurde der erste Anlagenkaufvertrag für ein externes Pyrum-Werk unterzeichnet. Dieses entsteht am Standort Vřesová im Bezirk Sokolov in Tschechien. Parallel bemühen sich die Verantwortlichen um eine solide finanzielle Grundlage des weiteren Wachstums. Neben der möglichen Aufnahme eines strategischen Finanzinvestors würden dafür gegenwärtig alle gängigen Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungsoptionen geprüft. Dass Pyrum weiter viel vorhat, soll auch der neue Markenauftritt verdeutlichen. Pascal Klein führt aus: „Pyrum hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Mit unserem neuen Markenauftritt möchten wir diese Entwicklung auch nach außen sichtbar machen. Unser neuer Markenauftritt ist dabei kein Bruch mit unserer bisherigen Identität, sondern der nächste konsequente Schritt. ‚Rethink Resources‘ beschreibt sehr gut, was uns antreibt: Ressourcen neu zu denken, mit unserer Technologie neue Rohstoffquellen zu erschließen und damit einen wichtigen Beitrag zu mehr Rohstoffunabhängigkeit zu leisten. Pyrum soll eine der ersten Marken sein, an welche man denkt, wenn es um Ressourcenresilienz geht.“
Die neue Corporate Identity wird Pyrum-Angaben zufolge schrittweise in den Unternehmensalltag und die verschiedenen Kommunikationsmittel integriert. Bestehende Materialien würden dabei im Sinne eines nachhaltigen Umgangs mit Ressourcen nicht vorzeitig ersetzt, sondern im Rahmen regulärer Erneuerungen durch Materialien im neuen Corporate Design abgelöst.