Wie einer Audi-Mitteilung zu entnehmen ist, erfolgt die Neuordnung der technischen Entwicklung „zu einem entscheidenden Zeitpunkt der eigenen technologischen Transformation”. Der Wandel zur Elektrifizierung des Antriebs, eine zunehmend softwaredefinierte Fahrzeugarchitektur und KI-gestützte Entwicklung sind die zentralen Treiber dieser Transformation. Verantwortung in diesen Feldern übernehmen sollte Geoffrey Bouquot, den Audi erst im Sommer 2024 eigens dafür an Bord geholt hatte. Nur wenige Monate später wurde sein Aufgabengebiet nochmals erweitert. Nach nicht einmal zwei Jahren in Ingolstadt orientiert sich Bouquot nun jedoch beruflich neu.
Die entstehende Lücke schließt Audi mit Rouven Mohr, der bereits viele Jahre im Volkswagen-Konzern unter anderem für die Marke Audi tätig ist. Zuletzt verantwortete er als Chief Technical Officer bei Lamborghini die Hybridisierungsstrategie der Marke und begleitete den Generationswechsel des Produktportfolios. Bis über eine Neubesetzung dieser Position entschieden ist, übt Mohr die CTO-Funktion bei Lamborghini kommissarisch weiter aus. „Rouven Mohr vereint technische Exzellenz mit Produktorientierung und nachgewiesener Umsetzungsstärke. Er wird eine zentrale Rolle dabei spielen, unsere Innovationsagenda weiter zu beschleunigen”, ist der Audi-Vorstandsvorsitzende Gernot Döllner überzeugt. Jörg Schlagbauer ergänzt als Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Audi AG, aus Sicht der Belegschaft: „Die Technische Entwicklung ist die Herzkammer der vier Ringe. Geoffrey Bouquot hat Audi wichtige Impulse für die strategische und technologische Modernisierung gegeben – dafür gilt ihm unser großer Dank. Mit Rouven Mohr übernimmt ein exzellenter Techniker mit Audi-Genen und Lamborghini-Erfahrung. Wir erwarten mutige Innovationsfreude, sportliche Eleganz und Finesse – kurz: mehr Vorsprung durch Technik. Wir freuen uns auf die kollegiale Zusammenarbeit.“