Mit der Bündelung seines Aftermarket-Portfolios unter einer Marke will Schaeffler den Zugang zu seinem Katalog aus Produkten, Services und digitalen Angeboten vereinfachen. Vehicle Lifetime Solutions ist die erste Schaeffler-Sparte, die diesen einheitlichen Markenansatz weltweit umsetzt. „Unsere Kunden erleben Schaeffler bereits heute als einen Technologiepartner. Die Zusammenführung unseres VLS-Produkt- und -Service-Portfolios unter einer gemeinsamen Marke ist der konsequente nächste Schritt und unterstreicht unseren Anspruch, die Zukunft von Mobilität und Reparatur aktiv mitzugestalten“, sagt Jens Schüler, Vorstand Vehicle Lifetime Solutions.
Der Rollout beginnt mit dem Aftermarket-Portfolio von FAG. Ab dem zweiten Quartal 2027 erhalten die Produkte weltweit ein neues Verpackungsdesign, das die Marke Schaeffler stärker in den Mittelpunkt rücken soll. Auf der Automechanika Frankfurt 2026 gibt Schaeffler Vehicle Lifetime Solutions erstmals einen Ausblick auf das künftige Markenerlebnis. „Professionelle Mechaniker erwarten heute integrierte Reparaturlösungen, auf die sie sich jederzeit verlassen können. Mit unserem 'One-Brand'-Ansatz schaffen wir mehr Klarheit, erleichtern die Auswahl der passenden Lösung und stärken zugleich die Verbindung zur Unternehmensmarke Schaeffler. Indem wir die etablierten Namen FAG, INA und LuK beibehalten, stellen wir einen reibungslosen Übergang sicher und bewahren zugleich das Vertrauen und die Wiedererkennung, die diese Marken aufgebaut haben. Auch unsere Vertriebspartner profitieren von einer klareren Markenarchitektur und weniger Komplexität in der Kommunikation“, so Maik Losleben, Head of Repair and Maintenance Solutions bei Schaeffler Vehicle Lifetime Solutions. Die Umstellung erfolgt schrittweise, Spezifikationen, Artikelnummern, bestehende Vereinbarungen, tägliche Geschäftsprozesse sowie Online-Kataloge bleiben laut Unternehmensangaben unverändert. Auch die Produktkennzeichnung bleibe bestehen.
Im August hatte die Schaeffler AG ihren Zwischenbericht für das erste Halbjahr 2026 veröffentlicht. Mit rund 11,67 Milliarden Euro wurde ein Umsatz auf Vorjahresniveau erzielt. „Entscheidend dafür ist unsere breite Aufstellung als Motion Technology Company mit vier produktorientierten Sparten sowie unseren neuen Wachstumsfeldern. Im Berichtszeitraum haben wir vor allem in den Bereichen Humanoide Robotik und Verteidigung weiter gute Fortschritte erzielt. Als integrierter Technologiekonzern sind wir in der Lage, flexibel auf dynamische Marktentwicklungen zu reagieren und deren Effekte in unserem Portfolio weitgehend auszugleichen“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende Klaus Rosenfeld die Geschäftszahlen.