Im Zentrum des „Camp der Champs“ steht die Förderung von Kfz-Mechatronikerinnen und -Mechatronikern im zweiten und dritten Ausbildungsjahr. Das Programm ergänzt den Berufsschulunterricht durch praxisnahe Trainings und vermittelt Fachwissen zu aktuellen technischen Entwicklungen. Für 2026 setzt ATR dabei inhaltlich einen Schwerpunkt auf moderne Getriebe- und Klimasysteme. Die Teilnehmenden trainieren an Motor- und Kupplungsmodellen und sollen so nicht nur theoretische Grundlagen vertiefen, sondern auch konkrete Diagnose- und Reparaturanforderungen aus dem Werkstattalltag besser beherrschen. Die besten Teilnehmer qualifizieren sich für das Sommerfinale, das am 25. und 26. Juni 2026 in Hamburg stattfindet.
Parallel dazu adressiert die ATR-Experten-Trophy gezielt den Weiterbildungsbedarf erfahrener Fachkräfte. Die ATR-Experten-Trophy ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Weiterbildung erfahrener Werkstattprofis. Das Format umfasst für 2026 rund 30 Trainingscamps und ist als intensives und kostenfreies Qualifizierungsangebot konzipiert. Im Fokus stehen technische Herausforderungen und praxisnahe Szenarien, die aktuelles Know-how zu modernen und künftigen Fahrzeugtechnologien vermitteln sollen. Damit erweitert Schaeffler VLS sein Engagement um einen zweiten Strang, der nicht die Nachwuchsschiene, sondern die kontinuierliche Kompetenzentwicklung im Bestand der Werkstattteams in den Vordergrund stellt.
„Die qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses und die Fortbildung von erfahrenen Mechatronikerinnen und Mechatronikern ist für uns von zentraler Bedeutung“, sagt Jürgen Steinsberger, Manager für die Subregion DACH und Benelux bei Schaeffler Vehicle Lifetime Solutions. „Durch unser Engagement beim ‚Camp der Champs‘ und der ATR-Experten-Trophy schaffen wir optimale Rahmenbedingungen für die nachhaltige Weiterentwicklung der Branche.“ Steinsberger verweist ferner auf entsprechende Qualifizierungsangebote innerhalb des Unternehmens: „Gleichzeitig bieten unsere eigenen Trainingsprogramme kontinuierlich aktuelles Know-how, um zukunftssichere Werkstattkompetenzen zu stärken.“
Über die Zusammenarbeit mit ATR hinaus positioniert sich Schaeffler VLS damit auch als Know-how-Partner im freien Aftermarket. Nach Unternehmensangaben umfasst das eigene Weiterbildungsportfolio technische Seminare und Workshops ebenso wie digitale Lernformate, die auf neue Anforderungen in Diagnose und Reparatur ausgerichtet sind. Der Transfer in die Praxis spielt dabei eine zentrale Rolle – insbesondere angesichts zunehmender Elektrifizierung, wachsender Systemkomplexität und steigender Anforderungen bei Instandsetzung und Service. Schaeffler formuliert das Ziel entsprechend klar: Werkstattmitarbeiter sollen „fit für anspruchsvolle Reparaturen heute und in Zukunft“ gemacht werden.