Das Autohaus bietet laut Insolvenzregister unter anderem Services rund um den An- und Verkauf von neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, die Kraftfahrzeugwartung und -instandhaltung sowie den Handel mit Kfz-Ersatzteilen und das Vermieten von Kraftfahrzeugen an. Im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens des Magdeburger Volvo-Partners wurde Karina Schwarz zur vorläufigen Insolvenzverwalterin bestellt. Sie ist Fachanwältin für Insolvenz- und Sanierungsrecht sowie für Handels- und Gesellschaftsrecht und spezialisiert auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts.
Auf Anfrage von Automotive Insights an die Kanzlei äußerte sich Insolvenzverwalter Markus Korbien zum aktuellen Stand und den Zukunftsaussichten des Unternehmens. Ihm zufolge wird der Geschäftsbetrieb der Schwedenhaus Automobile GmbH derzeit uneingeschränkt fortgeführt. Im Rahmen des vorläufigen Insolvenzverfahrens prüfen die Verantwortlichen verschiedene Sanierungsoptionen, insbesondere die Möglichkeit einer sogenannten übertragenden Sanierung. Mit einzelnen Interessenten würden bereits Gespräche geführt. Die fünf Beschäftigten des Betriebs seien für den Zeitraum des vorläufigen Insolvenzverfahrens durch das Insolvenzgeld abgesichert. Sie unterstützten die Fortführung des Geschäftsbetriebs und den weiteren Verlauf des Verfahrens. Laut Korbien ergeben sich für die Kunden des Autohauses nach derzeitigem Stand keine Einschränkungen. Leistungsstörungen seien bislang nicht eingetreten. Kunden und Geschäftspartner könnten ihre bestehenden Geschäftsbeziehungen wie gewohnt fortführen.