SKF-Angaben zufolge spiegelt die Vereinbarung den eigenen Anspruch wider, Servicebetriebe im EV-Aftermarket mit einem ganzheitlichen Ansatz zu unterstützen. Dazu gehören nach Aussage der Verantwortlichen unter anderem Ersatzteile, komplette Reparatursätze, der Zugang zu technischen Informationen, Schulungs- und Zertifizierungsprogramme, vernetzte Dienste für Fernunterstützung und Integration in Werkstattsysteme sowie Nachhaltigkeitsinitiativen mit Fokus auf Wiederaufbereitung und Reduzierung des CO₂-Fußabdrucks. Die genannten Bausteine will SKF nun gemeinsam mit EV Clinic ausbauen, um so den sich wandelnden Anforderungen des europäischen EV-Aftermarkets gerecht zu werden. Mit mehr als einer Million Elektrofahrzeugen außerhalb der Garantie auf Europas Straßen sehen die Verantwortlichen großes Potenzial. „Diese Partnerschaft stellt einen weiteren Meilenstein in unserer Positionierung im EV-Aftermarket dar. EV Clinic bringt tiefgehende technische Expertise und ein skalierbares Geschäftsmodell mit, das perfekt zu unserer globalen Infrastruktur passt“, ist Olaf Henning, General Manager Global Automotive Vehicle Aftermarket bei SKF, überzeugt.
EV Clinic ist ein kroatisches Unternehmen, das sich auf Reparaturdienstleistungen für Elektrofahrzeuge spezialisiert hat. Neben einem Standort in der kroatischen Hauptstadt Zagreb verfügt das Unternehmen bereits über eine Niederlassung in Berlin. Eine Expansion nach Ljubljana (Slowenien), Belgrad (Serbien), Istanbul (Türkei) und Frankfurt ist bereits geplant, zudem soll das Franchisenetz nach Österreich und Ungarn ausgedehnt werden. „Die Zukunft der nachhaltigen Mobilität hängt davon ab, wie effektiv wir die Lücke zwischen OEM-Innovation und realer Reparaturfähigkeit schließen”, sagt Vanja Katić, CEO & Gründer von EV Clinic. „Mit SKF als Partner können wir diesen Übergang beschleunigen – und ein System schaffen, in dem Qualität, Transparenz und Wissen die EV-Servicebranche von morgen definieren. Dies ist die nächste Entwicklungsstufe des unabhängigen EV-Aftermarkets.“