P Zero R und P Zero Trofeo RS

Spitze der Pirelli P Zero-Range im Reifenersatzmarkt erhältlich

Den P Zero R und P Zero Trofeo RS entwickelte Pirelli für Sportwagen.  Foto: Pirelli

Die P-Zero-Familie verkörpert laut Pirelli-Angaben die technologische Spitzenklasse des Produktkatalogs. Den P Zero R entwickelte das Unternehmen für Sportwagen und die stärksten Modelle des Prestige-Segments. Der P Zero Trofeo RS ist laut Unternehmensangaben darauf ausgelegt, maximale Rennstreckenperformance für Sportwagen und Supersportwagen zu bieten. Das Profil ist aber auch für den Straßenverkehr zugelassen.

Im Dezember vermeldete Pirelli, Versionen der beiden Reifenmodelle abgestimmt nach Anforderungen von Porsche für den GT3 zu liefern. Der italienische Reifenhersteller hat in den vergangenen Jahren umfängliche Investitionen in seine virtuellen Entwicklungskapazitäten getätigt, um Prozesse effizienter aufzusetzen. Die beschleunigten Entwicklungsvorgänge sichern die OE-Präsenz von Pirelli und schaffen auch für Ersatzmarktreifen positive Effekte. Am Standort Breuberg wurde Ende 2023 das Virtual Development Center (VDC) eröffnet. Mit dem VDC soll die Entwicklungszeit für Reifen um bis zu 30 Prozent verkürzt werden können. "In unserem VDC können wir Reifen für Automobile entwickeln, die es in der Realität noch gar nicht gibt, sondern die uns die Automobilhersteller als digitale Modelle zur Verfügung stellen", so Thomas Michel, Chief Technical Officer (CTO) bei Pirelli Deutschland.

Eine wichtige Rolle in der Reifenentwicklung spielen auch Künstliche Intelligenz (KI) und neuronale Netze. "Sie beschleunigen die Entwicklung virtueller Reifenmodelle erheblich. Was früher Stunden oder gar Tage gedauert hat, ist heute oft in wenigen Sekunden erledigt. Es ist eine Art virtuelle Reifenfabrik", erläutert Thomas Michel. Ingenieure von Pirelli können virtuelle Versionen aller Fahrzeugmodelle, die von den Automobilherstellern zur Verfügung gestellt werden, in den Simulator eingeben. Die Testfahrten beginnen dann mit den virtuellen Reifenmodellen. Auch im Forschungs- und Entwicklungszentrums des Konzerns in Mailand befindet sich ein Simulator, mit dessen Hilfe neue Reifengrößen schneller optimiert und marktfähig gemacht werden können. 

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Pirelli-Deutschland-CEO Wolfgang Meier weihte am Standort Breuberg einen Fahrsimulator ein. Foto: Pirelli

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