Kaufpreis von mehr als 16 Millionen Euro 

Stadt Fulda nutzt Vorkaufsrecht für ehemaliges Goodyear-Gelände

Goodyear_Fulda_SolarDas Reifenwerk in Fulda war rund 125 Jahre bis Mitte vergangenen Jahres in Betrieb.  Foto: Goodyear

Zu Beginn des Jahres hatten wir bereits über eine sich abzeichnende Nachnutzung des Goodyear-Areals geschrieben: Der Immobilienentwickler W&L AG plante dort einen Umschlagplatz für Leasingfahrzeuge. Mit Blick auf ihr Vorkaufsrecht brachte sich jedoch damals bereits die Stadt Fulda um Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld (CDU) in Position – und hat diesbezüglich nun Fakten geschaffen. Wie unter anderem die Hessenschau berichtet, erwirbt die Stadt das Firmengelände inklusive Steuern und Kaufnebenkosten für eine Summe von knapp 16,2 Millionen Euro. „Das ist ein finanzieller und organisatorischer Kraftakt, den wir im Interesse einer zukunftsfähigen Entwicklung Fuldas zu stemmen haben", zitiert die Hessenschau OB Wingenfeld hierzu. 

Was auf dem mehr als 16 Hektar großen Areal in Zukunft geplant ist, steht aktuell noch nicht fest. Favorisiert wird seitens der Verantwortlichen dem Vernehmen nach allerdings eine erneute Ansiedlung von Industrie und Gewerbe, sodass wieder Arbeitsplätze entstehen. Aktuell laufen laut Hessenschau noch Demontage-Arbeiten. Zudem werde das Gelände bis Ende April noch gesäubert. Unklar sei ferner auch noch, ob und wie stark die Böden durch die jahrzehntelange industrielle Nutzung belastet sind. 

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