Produktion des 200-millionsten Reifen

Strategische Bedeutung des Bridgestone-Reifenwerks in Poznań

Bridgestone-Reifenwerk PoznańDas Bridgestone-Werk im polnischen Poznań hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht und die Produktionsmarke von 200 Millionen Reifen überschritten.   Foto: Bridgestone

Das polnische Jubiläumsgummi war ein 22-Zoll-Turanza-Reifen mit Enliten-Technologie. Gefeiert wurde der Meilenstein gemeinsam mit Vertretern der Unternehmensführung, darunter Scott Damon, Chief Executive Officer Bridgestone West, Mete Ekin, Group President Bridgestone EMEA, Emilio Tiberio, Chief Technology Officer Bridgestone West, sowie Werksleiter Jarosław Woźniak. „200 Millionen Reifen sind nicht nur eine beeindruckende Zahl – sie stehen vor allem für den Einsatz, die Leidenschaft und das Engagement unserer Mitarbeiter. Seit mehr als 28 Jahren bauen wir hier in Poznań an einer starken Tradition aus Innovation und Qualität“, bekäftigt Jarosław Woźniak. Das 1998 gegründete Werk Bridgestone Poznań zählt mit rund 2.000 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern der Region.

Zu den in Poznań gefertigten Produktlinien gehören unter anderen Potenza, Turanza, Dueler und Blizzak. Die Reifen kommen sowohl im Ersatzgeschäft als auch in der Erstausrüstung zum Einsatz. Mit dem Erreichen der Marke von 200 Millionen Reifen setzt das Werk laut Unternehmensleitung seine dynamische Entwicklung fort. Bereits 2021 hatte der Standort die Produktion von 150 Millionen Reifen gefeiert. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Werks unterstreiche dessen wichtige Rolle innerhalb des globalen Netzwerks des Konzerns.

Der japanische Reifenhersteller Bridgestone verkleinert wie auch Michelin und Goodyear sein weltweites Produktionsnetzwerk und versucht die bestehenden Einheiten effizienter zu steuern. Die Transformation betrifft aber nicht nur die Produktions-, sondern auch die Organisationsstrukur im Gesamt-Konzern. Zum Jahreswechsel wurde mit der Ernennung von Yasuhiro Morita zum neuen Global CEO und Representative Executive Officer ein Wechsel an der Konzernspitze vollzogen. Neu geordnet werden auch die Verantwortlichkeiten für die europäischen Märkte. So übergab Christoph Frost nach acht Jahren die Leitung des Commercial-Geschäfts in Zentraleuropa an Francesco Landolfo. Aufkommende Spekulationen über Überlegungen eines Teilabzugs von Vertriebsteams aus Deutschland nach Polen wurden bislang nicht bestätigt oder konkretisiert.  

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