Den meisten Menschen ist Xiaomi eher als einer der weltweit größten Hersteller von Smartphones bekannt. Seit 2024 bietet der chinesische Tech-Konzern über seine Tochterfirma Xiaomi Automobile aber auch E-Autos an. Eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen bereits 700.000 Fahrzeuge auf dem chinesischen Festland ausgeliefert. Nun will der Autobauer seine Fahrzeuge auch in Europa auf den Markt bringen und ein Vertriebs- und Servicenetzwerk aufbauen; den Anfang macht dabei Deutschland. Im Rahmen einer Zeremonie auf der IFA 2026 in Berlin haben acht Händlergruppen – Ernst Dello GmbH & Co. KG, Autohaus Dinnebier GmbH, Emil Frey Germany, Fett & Wirtz Automobile GmbH & Co. KG, Hahn Automobile GmbH + Co. KG, Lueg Mobility GmbH, Penske-Jacobs Innovation GmbH und SPT Avior SE & Co. KG – eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Weitere Partnerschaften in ganz Europa sollen folgen, während Xiaomi Auto auf die für 2027 geplante Markteinführung zusteuert. Ende August 2026 startete Xiaomi Auto bereits seine globale Website und offizielle internationale Social-Media-Kanäle und begann, im Vorfeld des für 2027 geplanten Eintritts in europäische Märkte, direkt mit Nutzern weltweit in Kontakt zu treten.
„Von Berlin aus freuen wir uns, dieses neue Kapitel gemeinsam mit acht der angesehensten Automobilhandelspartner in Deutschland zu beginnen. Xiaomi Auto setzt auf langfristige Investitionen in Europa. Mit unserem europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum in München und einem wachsenden Netzwerk aus Vertriebs- und Servicepartnern sind wir bestrebt, europäischen Kunden innovative Produkte und erstklassige Serviceerlebnisse zu bieten. Lokale Partnerschaften stehen im Mittelpunkt dieses Engagements“, sagte Dr. Yu Liguo, Vizepräsident und Leiter der Abteilung für internationales Geschäft bei Xiaomi Auto.