Wie einer Yokohama-Mitteilung zu dem Deal zu entnehmen ist, hat die rumänische Tochtergesellschaft das gesamte Anlagevermögen inklusive Grundstücke, Gebäude und Maschinen übernommen. Die Gesamtfläche des Areals beläuft sich auf rund 200.000 Quadratmeter. „Die Übernahme ist ein wichtiger Teil der Bemühungen von Yokohama Rubber, seine OHT-Produktpalette und seine Produktions- und Lieferkapazitäten in allen OHT-Kategorien, einschließlich Reifen für Bergbau- und Baumaschinen, zu erweitern, um seine Marktposition und Wettbewerbsfähigkeit im OHT-Geschäft zu stärken und seinen Unternehmenswert zu steigern”, heißt es seitens der Verantwortlichen weiter.
Insofern ist die Investition auch ein weiterer Baustein zur Erreichung der mittelfristigen Managementziele: Yokohama will bis 2026 die Marke von 7 Milliarden Euro Umsatz knacken und so die Basis für ein sogenanntes „Hockeyschläger-Wachstum" legen. Darüber hinaus bezeichnet der Konzern das Geschäft als „eine Folgemaßnahme der Übernahme des OTR-Geschäfts der Goodyear Tire & Rubber Company”. Zu Jahresbeginn hatten beide Parteien die Transaktion für abgeschlossen erklärt. Yokohama hatte zuletzt allerdings auch die Schließung von Fertigungsstandorten verkündet, um sein „Produktionsnetzwerk zu optimieren”. Betroffen waren eine Fabrik der Unternehmenseinheit YOHT in Israel sowie ein Werk in Tschechien von Yokohama TWS.