In einem derzeit schrumpfenden Pkw-Gesamtmarkt legen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) im Januar um fast ein Viertel gegenüber dem Vorjahr zu. Die fünf absatzstärksten BEV-Pkw-Marken waren im Januar allesamt aus Deutschland – rechnet man Škoda und Seat als Konzernmarken dem Volkswagenkonzern hinzu. „Während unsere Athletinnen und Athleten bei Olympia noch um Edelmetall kämpfen, sieht es in Sachen Elektromobilität aktuell gut aus: Die deutschen Hersteller zeigen Ausdauer, Tempo und technische Präzision – und beweisen, dass sie trotz der Herausforderung eines schwächeren Gesamtmarktes voll auf Angriff fahren können", so der olympisch-motivierte ZDK-Präsident Thomas Peckruhn.
Mit 193.981 Neuzulassungen im Januar 2026 liegen die Pkw-Zulassungszahlen rund 6,6 Prozent hinter dem Vorjahresmonat mit 207.640 Pkw. Bei den rein batterieelektrischen Antrieben (BEV) sind die Neuzulassungen mit 42.692 Pkw knapp 24 Prozent über dem Vorjahresmonat mit 34.498 Pkw. Auch bei Elektroantrieben inklusive Plug-in-Hybride und Brennstoffzelle liegen die deutschen Hersteller im Januar vorne. VW, Audi, Škoda, Mercedes und Seat verzeichneten die meisten Neuzulassungen mit E-Antrieb im Januar. „Damit bringt der Januar zwar noch kein Tauwetter für den Gesamtmarkt, aber klare Bestzeiten für die E-Mobilität Made in Germany“, so Peckruhn. Während die Entwicklung bei Elektrofahrzeugen nun Dynamik erkennen lässt, ist der Gesamtmarkt aber noch im Krisenmodus: Die Neuzulassungen gingen um über 6 Prozent zurück. Unter den deutschen Marken traf es Volkswagen besonders hart. VW war mit einem Anteil von 19,7 Prozent zwar die anteilstärkste deutsche Marke, kam allerdings nur noch auf 38.282 Einheiten, was im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Rückgang von 17,5 Prozent bedeutet.