Die Motorenschau wird als ergänzender Bestandteil des Deutschen Bugattimuseums im Museum Autovision präsentiert. Gründer und Stifter des Museums sind Horst und Brigitte Schultz. Die Bugatti-Sammlung bildet einen Schwerpunkt der Ausstellungsfläche. "Die Zukunft hat auch eine Vergangenheit", erläutert Horst Schultz den Stiftungsauftrag in einem Imagevideo zur Autovision. Der Wunsch sei es, die Geschichte der Mobilität aufzuzeigen und darin auch einen Beitrag zu leisten, Visionen für eine Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Es sollen gleichermaßen die Entwicklung und Erforschung von Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepten der Zukunft gefördert, wie auch die Geschichte der Mobilität mit all ihren technologischen und gesellschaftlichen Einflüssen aufgezeigt werden.
Ein zentraler Bestandteil der Lehrausstellung der Stiftung Museum Autovision ist die Marke NSU, die unter anderem Fahrräder (ab 1886), Motorräder (ab 1901) und Automobile (ab 1905) entwickelte. Die heutigen Markenrechte liegen bei Audi. Laut Stiftungsinfo eignet sich NSU für die Inszenierung einer mobilen Zeitreise besonders gut, da sie wie keine andere Marke von Anfang an (1873) maßgeblich die Entwicklung des Fahrrades, des Motorrades bis hin zum Automobil mitgeprägt habe. Auch die Zeit des "Wirtschaftswunders" nach dem zweiten Weltkrieg könne über sie gut dokumentiert werden.
Den Stiftungshintergrund erläutert Horst Schultz in dieser Sequenz aus dem Jahr 2009.