Das neue Nachrichtendienstrecht und die Folgen für die Branche sowie Zahlen zum Teilehandel
Der Gesetzentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts sieht unter anderem Auskunftspflichten zu Telemetriedaten von Fahrzeugen vor. Das hat unmittelbare Folgen für die Branche, zu denen Verbände wie ZDK und VDA klar Stellung beziehen. Kay blickt zu Beginn von Podcast-Epsiode #141 auf diese Statements und erläutert die insbesondere für Werkstätten bestehenden Unklarheiten.
75 Prozent der GVA-Mitglieder erzielen höhere Umsätze im ersten Halbjahr 2026
Die Stille der Sommermitte unterbricht der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. mit einer Mitteilung zur wirtschaftlichen Lage nach dem ersten Halbjahr 2026. Der Branchenverband erkennt zarte Aufwärtstendenzen, aber auch eine grundlegende Skepsis hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Situation.
GVA-Mitglieder bleiben trotz „allgemeinwirtschaftlicher Frustration” optimistisch
Als „gut” beurteilen die GVA-Mitglieder die allgemeinwirtschaftliche Situation weder im ersten Quartal noch mit Blick auf den restlichen Jahresverlauf. Hoffnung macht jedoch ein starker Quartals-Endspurt im März mit einem deutlichen Plus bei Fahrzeug-Besitzumschreibungen. Basierend auf dieser Dynamik gehen immer noch fast 70 Prozent der Verbandsmitglieder von steigenden Umsätzen im Jahr 2026 aus.
GVA-Mitgliedsbetriebe starten mit Zuversicht in das Jahr 2026
Der freie Teilemarkt bewies im vergangenen Jahr erneut seine Widerstandsfähigkeit: Laut dem Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA) wuchs dieser 2025 um 3,6 Prozent. Die neueste GVA-Mitgliederbefragung ergab: 75 Prozent der Handelsbetriebe und knapp 70 Prozent der befragten Industrieunternehmen konnten ihre Umsätze steigern.
Bestätigtes Präsidium als Zeichen der Stabilität und Geschlossenheit der Teilehandels-Branche
Rund 400 Teilnehmer zählten die Verantwortlichen des Gesamtverbands Autoteile-Handel e.V. (GVA) bei der Jahresmitgliederversammlung in Frankfurt. Die Stimmung im Teilehandel ist angesichts der aktuellen Situation am Wirtschaftsstandort Deutschland nicht durch Überschwang gekennzeichnet. Die GVA-Mitglieder sehen sich durch das Verbands-Präsidium aber gut vertreten.
Matthias Wittich neu im GVA-Präsidium
Der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA) darf sich über Verstärkung für sein Präsidium freuen: Matthias Wittich, geschäftsführender Gesellschafter Teilegroßhändlers Fritz Wittich GmbH, wurde in das Gremium berufen. Dort wirkt er künftig als Präsidiumsmitglied unter Federführung von GVA-Präsident Thomas Vollmar.
EU-Ministerrat macht Weg für Reparaturklausel frei
Schon lange argumentieren Aftermarket-Akteure für die Überarbeitung der Designrichtlinie und Designverordnung. Jetzt sind die Weichen für eine EU-weite einheitliche Reparaturklausel gestellt. Mitte Oktober hat der Ministerrat der Europäischen Union den Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Überarbeitung angenommen.
Mads Engberg ist neuer FIGIEFA-Präsident
Der europäische Teilehandelsverband FIGIEFA hat auf seiner Generalversammlung in Istanbul ein neues Präsidium gewählt. An der Spitze des Gremium steht künftig Mads Engberg vom dänischen Verband AUTIG. Er folgt damit auf Cor Baltus (RAI/Niederlande), der das Amt 2021 angetreten hatte.
“Die größte Herausforderung ist die Digitalisierung des Fahrzeugs“
Seit Mai 2022 steht Thomas Vollmar als Präsident an der Spitze des Gesamtverbandes Autoteile-Handel e.V. (GVA). Als langjähriger Geschäftsführer der Einkaufskooperation Carat kennt er die Bedürfnisse und Interessen der Akteure im Teilehandel nur zu gut. Im Interview mit Automotive Insights berichtet er von den juristischen Initiativen des Verbandes und der Zukunft des Teilehandels.
EuGH-Feststellungen zur Erleichterung des Zugangs zu Hersteller-Informationen
Der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. (GVA) begrüßt die vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) getroffenen Feststellungen zur Erleichterung des Zugangs zu den technischen Informationen der Hersteller. Der Verantwortlichen des Verbandes bezeichnen die "Klarstellungen" als überfällig, um den Wettbewerb auf den Märkten für Teile und Service in der Europäischen Union zu stärken.