Der trüben Stimmung in der Automobilbranche zum Trotz haben zahlreiche Unternehmen zum Ausbildungsjahr 2026 wieder neue Nachwuchskräfte bei sich im Hause begrüßt, so auch die Automobilhandelsgruppe Rosier: Hier starteten insgesamt 80 neue Auszubildende. Mit dem neuen Jahrgang wächst die Zahl der Lehrlinge in der Rosier-Gruppe eigenen Angaben zufolge auf rund 260 Personen an. Am 1. August haben die jungen Schulabgänger ihre berufliche Laufbahn an den 22 verschiedenen Standorten begonnen, bevor es anschließend zur zentralen Einführungsfahrt nach Wolfsburg ging. Erstmals dabei waren auch die Auszubildenden der neu zur Rosier-Gruppe gehörenden Autohof Reimers GmbH aus Rellingen. Die jungen Nachwuchskräfte absolvieren ihre Ausbildungen zu Kfz-Mechatronikern mit den Schwerpunkten Pkw, Nutzfahrzeuge und Hochvolttechnik, zu Automobilkaufleuten, Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikern, Fahrzeuglackierern, Kaufleuten im Einzelhandel sowie Fachkräften für Lagerlogistik. Ergänzt wird der neue Ausbildungsjahrgang durch einen dualen Studenten im Bereich Marketing sowie durch drei Teilnehmer eines Einstiegsqualifizierungsjahres (EQJ), das den Übergang in eine anschließende Berufsausbildung vorbereitet.
„Unsere Auszubildenden sind die Fach- und Führungskräfte von morgen. Mit einer fundierten Ausbildung, modernen Berufsbildern und einer starken Unternehmenskultur schaffen wir die Grundlage für eine langfristige berufliche Entwicklung bei Rosier", betont Heinrich Rosier, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe, der das Unternehmen gemeinsam mit Marc Heinen leitet. Persönlich begrüßt wurden die neuen Azubis in Braunschweig zudem von Paul Rosier, COO / Direktor Organisation der Rosier-Gruppe, der bereits die vierte Unternehmensgeneration in der Geschäftsleitung vertritt, sowie von Reinhard Weber, Direktor Vertrieb und Stefan Becker, Niederlassungsleiter Braunschweig. "Wir freuen uns, gemeinsam mit Euch in eine erfolgreiche Zukunft zu starten und heißen Euch herzlich willkommen", so Paul Rosier.
157 neue Auszubildende bei der Senger-Gruppe
Die Automobilhandelsgruppe Senger ist eigenen Angaben zufolge in fünf Bundesländern an 38 Standorten mit 55 Betrieben vertreten und hat ihr Personal zum Start des Ausbildungsjahres 2026 kräftig aufgestockt: Insgesamt begrüßte das Unternehmen 157 neue Auszubildende, davon 94 technische und 63 kaufmännische Nachwuchskräfte. Damit hat die Gruppe nun eigenen Angaben zufolge rund 580 Auszubildende und dual Studierende bei sich im Unternehmen. „Unsere Auszubildenden sind ein wichtiger Teil der Zukunft von Senger. Deshalb investieren wir gezielt in ihre Entwicklung und schaffen Perspektiven weit über die Ausbildungszeit hinaus. Die hohe Übernahmequote von über 70 Prozent zeigt, dass viele ihren beruflichen Weg langfristig mit uns gestalten“, sagte Stefanie Senger, geschäftsführende Gesellschafterin der Senger-Gruppe.
Den offiziellen Startschuss gaben Stefanie Senger und Jörg Senger. Gemeinsam mit zahlreichen Fachbereichen aus der Unternehmensgruppe begleiteten sie die Auszubildenden durch ein Programm aus Vorträgen, Workshops und interaktiven Formaten. Neben Informationen zur Senger Gruppe erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laut Presseinformationen Einblicke in zentrale Ausbildungsthemen, Unternehmenswerte und digitale Systeme wie das Lernportal, die Azubiworld oder die Mitarbeiter-App. „Wer bei Senger startet, soll von Beginn an verstehen, was uns ausmacht: Teamgeist, Verlässlichkeit und die Freude daran, gemeinsam etwas zu bewegen. Deshalb schaffen wir bewusst Gelegenheiten, bei denen unsere Auszubildenden über Standorte und Regionen hinweg Kontakte knüpfen und Teil eines starken Netzwerks werden können“, sagt Michael Weiten, Ausbildungsleiter der Senger Gruppe.
Autohaus Peter begrüßt 55 neue Auszubildende
Mit einer praxisnahen Ausbildung, engagierten Ausbilderinnen und Ausbildern sowie vielfältigen Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten will die Autohaus Peter Gruppe langfristige berufliche Perspektiven schaffen und das auch wieder im angelaufenen Ausbildungsjahr. Diesmal starteten 12 Auszubildende im kaufmännischen und 43 im technischen Bereich ihren nächsten Lebensabschnitt. Zur Begrüßungsveranstaltung waren die Nachwuchskräfte gemeinsam mit ihren Eltern eingeladen und wurden dabei auf ihren Start ins Berufsleben eingestimmt. Zudem lernten sie diejenigen Menschen kennen, die sie während ihrer Ausbildungszeit begleiten und unterstützen werden. Laut Presseinformationen waren neben der Geschäftsführung nahezu die gesamte Unternehmensleitung, die Ausbildungsverantwortlichen, zahlreiche Centerleiter sowie eine Vertreterin der Staatlichen Berufsschule Nordhausen vor Ort. In ihren Begrüßungsreden hießen Seniorchef Helmut Peter, Geschäftsführer Andreas Peter sowie die Geschäftsführer Christina Dost und Alexander Kästner die neuen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger willkommen. Sie gaben Einblicke in die Entwicklung der Unternehmensgruppe, stellten die vielfältigen Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten vor und machten deutlich, welchen hohen Stellenwert die Ausbildung im familiengeführten Unternehmen besitzt. Dabei richteten sie eine gemeinsame Botschaft an die Nachwuchskräfte: „Heute beginnt eure berufliche Zukunft. Nutzt die kommenden Jahre, um zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und euren eigenen Weg zu gehen. Wir freuen uns darauf, euch dabei zu begleiten und gemeinsam mit euch die Zukunft unseres Unternehmens zu gestalten.“
Autohaus Potthoff beginnt Ausbildungsjahr 2026
Und auch bei den mittelgroßen Autohäusern gibt es Nachwuchskräfte: Der Autohändler Potthoff aus Hamm begrüßte 17 neue Auszubildende im kaufmännischen und technischen Bereich. Während ihrer Ausbildung werden die kaufmännischen Azubis laut Unternehmensangaben alle relevanten Abteilungen des Autohauses durchlaufen, um ein umfassendes Verständnis für die Abläufe und Zusammenhänge zu gewinnen. Technikbegeisterte werden ihr Können im Bereich der Kfz-Mechatronik oder Karosserie zum Einsatz bringen und ausbauen. „Es erfüllt uns mit Stolz, auch 2026 wieder eine so hohe Zahl engagierter Nachwuchskräfte bei uns begrüßen zu dürfen“, freut sich Christoph Maaßen, Geschäftsführer des Autohauses. „Dank unserer etablierten Ausbildungstradition entwickeln wir regelmäßig qualifizierte Fachkräfte, die die Automobilwelt mit Fachwissen und Begeisterung mitgestalten.“
Wie der Westfälische Anzeiger berichtete, hatte das Autohaus Potthoff zuvor Ford Westhoff und deren 33 Mitarbeiter übernommen. Perspektivisch sei zudem eine Personalerweiterung auf 80 Mitarbeiter geplant, um dem neuen Geschäftskonzept – bestehend aus Werkstatt, Service, Vertrieb und Organisation – gerecht zu werden.