Dr. Johannes Bussmann wird auf eigenen Wunsch zum Luftfahrtunternehmen MTU Aero Engines AG wechseln. Er teilt ausführlich hierzu mit: „Nach zwei Jahren überaus interessanter Tätigkeit für den TÜV Süd habe ich mich entschieden, im Laufe des kommenden Jahres als Vorsitzender des Vorstands der MTU Aero Engines erneut eine führende Position in der Luftfahrttechnik zu übernehmen. Diese Entscheidung ist mir nicht leichtgefallen, denn die Arbeit für die TÜV Süd AG hat mich von Anfang an begeistert. Das Unternehmen ist hervorragend aufgestellt und hat national wie global sehr vielversprechende Zukunftsperspektiven. Die Weichen für eine weiterhin sehr erfolgreiche Entwicklung sind gestellt. Das Angebot der MTU Aero Engines bietet mir allerdings die seltene Chance, in eine Industrie zurückzukehren, der meine absolute Leidenschaft gehört. Als Ingenieur der Luft- und Raumfahrttechnik, der fast sein gesamtes Berufsleben in der Luftfahrt verbracht hat, habe ich deshalb dieses Angebot angenommen.“
Wolfgang Dehen sagt als Vorsitzende des Aufsichtsrats der TÜV Süd AG: „Johannes Bussmann steht gemeinsam mit seinem Team für messbare Erfolge und hat persönlich zukunftsweisende Entwicklungen eingeleitet. Die Entscheidung, dass er für eine Verlängerung seines Vertrags nicht zur Verfügung steht, habe ich mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. Das Unternehmen ist ihm zu Dank verpflichtet. Der Aufsichtsrat wird nun unverzüglich Gespräche aufnehmen, um die Nachfolge zu regeln.“ TÜV Süd beschäftigt rund 25.000 Mitarbeitende an über 1.000 Standorten in rund 50 Ländern. Der Markt für technische Dienstleistungen in den Bereichen Testing, Inspection, Certification hat aktuell ein geschätztes Volumen von rund 90 Milliarden Euro. Den Erwartungen von Experten zufolge soll das Marktvolumen im Jahr 2025 auf rund 100 Milliarden Euro anwachsen, was einem Marktwachstum von 5 Prozent über die nächsten Jahre entspricht. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte TÜV Süd einen Umsatz von 3,14 Milliarden Euro – das Unternehmen notierte einen Anstieg des Umsatzvolumens um 276 Millionen Euro beziehungsweise 9,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.