Als Grund für den Verkauf führt Frank Lenz in einer Mitteilung auf der Unternehmenswebseite die Standort- und Arbeitsplatzsicherung an. Für kleinere Autohäuser sei die Integration in eine größere Gruppe oder ein Zusammenschluss mit einem anderen Unternehmen notwendig, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Genau diesen Schritt geht nun auch das Autohaus Lenz. Die Autohaus Lenz GmbH & Co. KG wird ihren Geschäftsbetrieb am 30. September 2025 einstellen, während der Standort in Oelde-Stromberg als Teil des Autohaus Mense weitergeführt wird. „Die Übergabe erfolgt ohne Unterbrechung”, heißt es hierzu seitens der Verantwortlichen.
Der Fokus soll dabei künftig auf Fahrzeugen der Marke Škoda liegen. Zudem wird der Gebrauchtwagenverkauf fortgeführt. Derweil endet der Mazda-Verkauf vor Ort, da laut Unternehmensmitteilung „weder Mazda Motors Deutschland noch die Firma Mense den Vertrag fortsetzen wollten”. Die entsprechenden Werkstatt-Dienstleistungen werden hingegen weiter angeboten, wobei es für betroffene Mazda-Kunden noch einmal gesonderte Informationen geben soll.
Das Autohaus Mense ist im Gebrauchtwagen-Geschäft aktiv und vertritt zudem die Marken VW, VW Nutzfahrzeuge und Audi. Hinzu kommt mit der Lenz-Übernahme nun auch der Verkauf von Škoda-Fahrzeugen, die bereits zuvor – ebenso wie Seat/Cupra – Teil des Servicespektrums waren. Nachdem der Betrieb im Jahr 1994 mit einem Volkswagen-Werkstattvertrag und sechs Mitarbeitenden startete, zählt die Belegschaft heute mehr als 350 Personen. Die Geschäftsführung liegt in den Händen von Matthias Mense und Daniel Fernandez C.