Jens Grösch tritt die Nachfolge von Philippe Vienney an, der erst im März 2024 die Position des CFO beim Automobilzulieferer Forvia Hella übernahm, seinen zum 28. Februar 2027 auslaufenden Geschäftsführervertrag auf eigenen Wunsch hin und aus privaten Gründen jedoch nicht verlängern wollte. Vienney habe sich laut Konzernangaben bereit erklärt, den Prozess der Übergabe an Jens Grösch eng zu begleiten und zu unterstützen, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. Grösch ist studierter Wirtschaftsingenieur und hat seine berufliche Laufbahn im Jahr 2001 in der Business Group Elektronik von Forvia Hella begonnen. Nach verschiedenen Fach- und Führungspositionen war er zuletzt unter anderem Mitglied der Geschäftsleitungen Licht und Elektronik und leitete dort jeweils die Controllingabteilungen der beiden Geschäftsbereiche. 2023 wechselte er anschließend als CFO zu dSpace, einem globalen Anbieter für Simulations- und Validierungslösungen für Software und Elektronik.
„Wir haben in Jens Grösch nicht nur einen ausgewiesenen Finanzexperten für die Nachfolge von Philippe Vienney als neuer Geschäftsführer Finanzen & Controlling finden können, sondern auch eine Führungsperson, die den größten Teil ihrer beruflichen Laufbahn bei Forvia Hella verbracht hat. Jens Grösch ist ein versierter Kenner des Unternehmens sowie der Automobilbranche. In seiner neuen Funktion für Forvia Hella erwarten wir daher, dass er einen wichtigen Beitrag für den wirtschaftlichen Erfolg von Forvia Hella in Zeiten der Transformation leisten wird“, so Wolfgang Ziebart, Mitglied und Vorsitzender des Gesellschafterausschusses der Hella GmbH & Co. KGaA. Jens Grösch ergänzt: „Ich bin für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, sehr dankbar. Bei Forvia Hella habe ich meine Laufbahn starten und hier viele erfolgreiche Jahre verbringen dürfen. Ich freue mich daher darauf, nun in meine berufliche Heimat zurückzukehren. Sowohl das Unternehmen als auch die Automobilbranche insgesamt befinden sich wohl in einer der spannendsten Phasen ihrer Geschichte. Umso wichtiger wird in dieser Zeit die Finanzstrategie sein, um einerseits die bilanzielle Stabilität weiter abzusichern, andererseits den Wandel weiter voranzutreiben und hierfür konsequent, aber zielgerichtet in die Zukunft zu investieren.“
In der Chef-Etage von Forvia Hella vollzieht sich in den letzten Jahren ein stetes Wechselspiel. Philippe Vienney hatte die Aufgaben des CFO von Bernard Schäferbarthold übernommen, der kommissarisch fungierte. Schäferbold war von Januar 2024 bis Februar 2026 Vorsitzender der Geschäftsführung des Automobilzulieferers aus Lippstadt. Ende 2025 gab der Gesellschafterausschuss überraschend bekannt, dass Schäferbartholds Vertrag vorzeitig beendet wird. Zum 16. Februar 2026 löste ihn Prof. Dr. Peter Laier ab, der vom kriselnden ZF-Konzern kam.