Aumovio schließt Verkauf des Standorts Mechelen an Dumarey Group ab
Aumovio hat den Verkauf seines belgischen Standorts in Mechelen an die Dumarey Group finalisiert. Die Dumarey Group übernimmt das Werk und seine rund 300 Mitarbeitenden. Wie es in einer Mitteilung zum Verkauf heißt, wird die aktuelle Produktion für einen definierten Übergangszeitraum als Auftragsfertigung fortgesetzt, schrittweise aber an andere Aumovio-Standorte verlagert.
Wie Continental und Aumovio verschiedene Zukünfte gestalten
Reifen und Software folgen völlig unterschiedlichen Logiken, mit Konsequenzen für die gesamte Zuliefererbranche. Am Beispiel der getrennten Wege von Continental und Aumovio lässt sich vieles ablesen über Marktchancen und die Herausforderungen in verschiedenen Automotive-Segmenten.
75 Prozent der GVA-Mitglieder erzielen höhere Umsätze im ersten Halbjahr 2026
Die Stille der Sommermitte unterbricht der Gesamtverband Autoteile-Handel e.V. mit einer Mitteilung zur wirtschaftlichen Lage nach dem ersten Halbjahr 2026. Der Branchenverband erkennt zarte Aufwärtstendenzen, aber auch eine grundlegende Skepsis hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Situation.
Schaeffler verbessert operatives Ergebnis, Aumovio senkt Prognose
Im ersten Halbjahr 2026 hat Schaeffler den Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil gehalten. Das operative Ergebnis konnte der Automobilzulieferer sogar verbessern. Dennoch werden hierzulande weitere Arbeitsplätze wegfallen. Aumovio hat unterdessen die Umsatzprognose für 2026 gesenkt, die Partnerschaft mit BMW allerdings vertieft.
Forvia Hella erforscht kreislauffähige Autoscheinwerfer
Im Rahmen des Förderprojekts Kollekt will der Automobilzulieferer Forvia Hella zusammen mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft anhand eines Scheinwerfers erforschen, wie kreislauffähige Wertschöpfungsketten geschaffen werden können. Das Forschungsprojekt wird vom Bund gefördert und ist auf drei Jahre ausgelegt.
Continental steigert operativen Gewinn trotz Konzernumbau
Trotz gedämpfter Konjunkturdynamik verzeichnete der hannoversche Reifenhersteller Continental einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro sowie ein deutlich gestiegenes bereinigtes operatives Ergebnis von 570 Millionen Euro. Auch der Free Cashflow entwickelte sich stark. Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Reifenhersteller allerdings mit deutlich höheren Kosten für Rohmaterialien.
Schwächelndes Lichtgeschäft beeinträchtigt Halbjahresbilanz von Forvia Hella
Im ersten Halbjahr 2026 hat der Zulieferer Forvia Hella einen Umsatz etwa auf Vorjahresniveau erzielt. Dabei glichen die positiven Entwicklungen in den Business Groups Elektronik und Lifecycle Solutions das weiterhin schwächelnde Lichtgeschäft aus. In einem herausfordernden Marktumfeld bescheinigt Konzern-Chef Prof. Dr. Peter Laier Forvia Hella alles in allem „resiliente Ergebnisse”.
Aumovio erhält nach beigelegtem Bremsenstreit neuen Milliardenauftrag von BMW
Aumovio und die BMW Group vertiefen ihre Partnerschaft rund um Elektronik und Bremstechnologien. Der Zulieferer sichert sich damit neue Aufträge mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde, zahlt jedoch zunächst einen Vergleichsbetrag in Höhe von 350 Millionen Euro. Damit beenden beide Parteien einvernehmlich sämtliche Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit einem integrierten Bremssystem.
CFO Isabelle Damen verlässt ElringKlinger
Bei der ElringKlinger AG steht eine außerplanmäßige personelle Veränderung auf Führungsebene bevor: Die erst im August 2025 angetretene Finanzvorständin Isabelle Damen hat um vorzeitige Auflösung ihres Vertrages gebeten. Nachdem der Aufsichtsrat diesem Wunsch entsprochen hat, verlässt Damen das Unternehmen zum Jahresende.
Sebastian Schmitt ersetzt Dr. Peter Holdmann im ZF-Vorstand
Die ZF Friedrichshafen AG vollzieht einen Vorstandswechsel: Zum 1. September rückt Sebastian Schmitt als Leiter der Division Elektrifizierte Antriebstechnologien in das Führungsgremium auf und steuert die Division künftig auf Vorstandsebene. Unterdessen scheidet Dr. Peter Holdmann einvernehmlich aus dem Vorstand aus, womit sich einige Zuständigkeiten innerhalb des Gremiums ändern.
Technologievielfalt und Konzepte für die Werkstatt der Zukunft
Der Aftermarket sowie die Aktivitäten rund um die E-Mobilität sind für Mahle von zentraler Bedeutung. Beim diesjährigen Media Tech Day im Vorfeld der Automechanika sowie der IAA Transportation wurde dies erneut deutlich. Zugleich fährt der Zulieferer auch künftig bewusst mehrgleisig und wirbt in Person von CEO Arnd Franz für weitere Optimierungen beim Verbrenner und die Nutzung von Wasserstoff.
Bosch sucht für 2027 neuen Kommunikationschef
Der Zulieferer Bosch muss sich an der Spitze seiner Kommunikationsabteilung neu aufstellen. Wie der Konzern dieser Tage mitteilt, verlässt der langjährige Kommunikationschef Prof. Dr. Christof Ehrhart (60) Bosch zum 31. Dezember auf eigenen Wunsch. Eine Nachfolgelösung soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
Ufi Group tritt Einkaufsverband Groupauto International bei
Der italienische Filtrations- und Thermomanagement-Spezialist Ufi Group baut sein Vertriebsnetz im Automotive Aftermarket aus: Die beiden Unternehmensmarken Ufi und Sofima sind ab sofort Lieferantenpartner von Groupauto International (GAI). Die Kooperation soll Ufi Zugang zu einem der größten Werkstattnetzwerke Europas verschaffen und den Marktanteil beider Marken in Europa erhöhen.
Mahle-Belegschaft verzichtet auf Gelder und erhält Sonderkündigungsschutz
Geschäftsführung und Arbeitnehmervertreter von Mahle haben sich auf einen Ergänzungstarifvertrag für die Stuttgarter Standorte des Konzerns geeinigt. Damit wird das geplante Kostensenkungsprogramm in den Bereichen Verwaltung und Entwicklung umgesetzt. Im Austausch für einen Lohnverzicht wurde ein Sonderkündigungsschutz für die Belegschaft bis zum 31. Dezember 2029 vereinbart.
Rückläufige Margen und China-Druck im Top-100-Zulieferer-Ranking
Umsatzrückgänge und eine Marge von nur noch 5,2 Prozent machen den 100 weltweit größten Zulieferern zu schaffen. „Die Zuliefererbranche verliert ihre Finanzkraft genau in dem Moment, in dem sie die teuerste Transformation ihrer Geschichte finanzieren müsste”, so das mahnende Fazit der Experten von Berylls by AlixPartners. Eine positive Dynamik zeigt sich derweil bei chinesischen Unternehmen.
Lone Star Funds will 4 Milliarden Euro für ContiTech zahlen
Im Mai 2025 verkündete die Continental AG den angestrebten Verkauf des Unternehmensbereichs ContiTech. Mit dem britischen Private-Equity-Unternehmen Lone Star Funds ist nun ein Käufer gefunden. Der finale Schritt zur Neuaufstellung von Continental als reinem Reifenhersteller ist damit vollzogen. Lone Star Funds erwirbt ContiTech für rund 4 Milliarden Euro.
Verkauf des Aumovio-Standorts Rheinböllen finalisiert
Aumovio und die Transformationsberatung Falkensteg haben die Übernahme des Standorts in Rheinböllen abgeschlossen. Die von Falkensteg gegründete RHB-Industries hat laut Pressemitteilung sämtliche Geschäftsaktivitäten sowie Beschäftigte am Standort übernommen.
Christian Fischer folgt als Bosch-Geschäftsführer auf Stefan Hartung
Mit Beginn des Monats Juli steuert ein neues Führungsteam die Geschäfte beim Zulieferer Bosch: CEO Dr. Stefan Hartung scheidet auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung aus und wird durch seinen bisherigen Stellvertreter Dr. Christian Fischer ersetzt. Als neue stellvertretende Vorsitzende des Gremiums fungieren künftig CFO Dr. Markus Forschner und Mobility-Chef Dr. Markus Heyn.
Liqui Moly gründet Tochtergesellschaft in China
Der Schmierstoffhersteller Liqui Moly gründet mit Liqui Moly Shanghai die zehnte ausländische Tochtergesellschaft. Unter Leitung von Fabian Wedekind übernimmt sie ab Sommer 2026 die Funktion des offiziellen Importeurs.
Reflexallen übernimmt Geschäftsbereiche von Erich Jaeger
Kurz nach der Insolvenz der Erich Jaeger GmbH konnte bereits ein Käufer gefunden werden: Das italienische Unternehmen Reflexallen übernimmt Produktionsstandorte und Markenrechte des Automobilzulieferers sowie die Beteiligung an seiner langjährigen chinesischen Beteiligungsgesellschaft. Die Produktion von hybriden Spritzgussteilen im Taller-Werk in Waldbronn soll indes im September auslaufen.