Nun verantwortet also Sinikka Kenklies die strategische Führung der gesamten internen und externen Unternehmenskommunikation sowie den Markenaufbau. Sie berichtet direkt an Maria Röttger, President und CEO der Region Michelin Europa Nord. „Mit Sinikka Kenklies haben wir eine erfahrene Kommunikationsmanagerin an dieser wichtigen Stelle und damit die ideale Nachfolgerin für Maira Zöller. Sie bringt durch ihre verschiedenen Positionen bei Michelin ein tiefes Verständnis für unsere Organisation, unsere Märkte und unsere Mitarbeitenden mit und wird an der Spitze der Kommunikation in unserer Region Europa Nord die richtigen Impulse setzen“, teilt Maria Röttger mit. Bereits im Mai hatte der Reifenhersteller für seine Region Michelin Europa Nord einen Wechsel auf der Position des Head of Corporate Communications gemeldet.
Sinikka Kenklies steht seit 2019 in Diensten von Michelin. Sie startete als Press Officer Corporate Communications und wechselte Ende 2020 in die interne und Change-Kommunikation. Seit September 2023 war Kenklies Head of Transformation and Strategic Projects Europe North mit Fokus auf Organisationsentwicklung und Marktzugang. „Ich habe Michelin in den vergangenen Jahren aus unterschiedlichen Perspektiven kennengelernt und freue mich sehr darauf, diese Erfahrungen und die Nähe zum Business in meiner neuen Rolle gezielt einzubringen. Gemeinsam mit dem Team möchte ich auf dem starken Fundament der bisherigen Arbeit weiter aufbauen und unsere Region auch in Zukunft mit klarer, wirksamer Kommunikation auf ihrem Wachstumskurs begleiten“, verspricht Sinnika Kenklies. Zuletzt konnte der französische Reifenhersteller wenig positive Themen in die Öffentlichkeit spielen. Der Umsatz sank im Jahr 2025 um 4,4 Prozent auf rund 26 Milliarden Euro. Auch das operative Ergebnis der Segmente ging signifikant zurück. Für das Jahr 2026 wird das anvisierte operative Ergebnisziel von Brancheninsidern als kaum erreichbar eingeschätzt.
Michelin hat einen harten Sparkurs eingeschlagen. Der französische Reifenhersteller baut 1.500 Stellen in seinem Heimatland ab und befindet sich aktuell angesichts des wachsenden Wettbewerbs in weiteren Überlegungen zur Optimierung seiner Kostenstruktur. Bereits verkündet wurde, dass der Konzern sein BF-Goodrich-Reifenwerk am Standort Tuscaloosa in Alabama schließt.