Die ZF-Division Elektrifizierte Antriebstechnologien hat sich unter Führung von Schuckmanns zur größten Division des ZF-Konzerns entwickelt. Mit rund 11,5 Milliarden Euro entfielen im Jahr 2023 knapp ein Viertel der gesamten Konzernumsätze auf die Sparte. Den weiteren Weg der Division müssen nun andere bestimmen. „Die enormen Herausforderungen der Transformation zur E-Mobilität sowie die dynamischen und teils gravierenden Veränderungen im Marktumfeld erfordern tagtäglich meine hundertprozentige Aufmerksamkeit und Engagement. Ein familiärer Anlass hat mich dazu bewogen, meine Prioritäten neu zu setzen. Meine Familie benötigt jetzt meine volle Unterstützung“, erklärt Stephan von Schuckmann, der seit 2003 für die ZF Friedrichshafen AG arbeitet, sein Ausscheiden.
Ab August liegen die bisherigen Zuständigkeiten von Schuckmanns in den Händen von Dr. Holger Klein (Division Elektrifizierte Antriebstechnologien und Region Asien-Pazifik) sowie Prof. Dr. Peter Laier (Materialwirtschaft). Die ordentliche Nachbesetzung der Position will der ZF-Aufsichtsrat zeitnah regeln. „Wir haben die Entscheidung Stephan von Schuckmanns, der sich rund zwei Jahrzehnte mit Herzblut und vollem Einsatz für ZF engagiert hat, mit Bedauern, aber auch mit großem Respekt zur Kenntnis genommen“, teilt der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Heinrich Hiesinger mit. „Mit den gewonnenen Aufträgen für elektrische Antriebe hat er die Basis dafür gelegt, dass die Transformation von der konventionellen zur elektrischen Antriebstechnik bei ZF gelingt. Auch für die Weiterentwicklung der Materialwirtschaft von ZF sowie seinen Einsatz für China und die gesamte Region Asien-Pazifik gebührt Stephan von Schuckmann der Dank des gesamten Aufsichtsratsgremiums. Wir wünschen ihm und seiner Familie alles Gute.“
Im Frühjahr gab ZF bereits eine weitere Veränderung auf Vorstandsebene bekannt: Dr. Peter Holdmann wurde als neues Mitglied und Nachfolger von Dr. Martin Fischer bestellt.