Laut der von Hankook vorgelegten Zahlen für die ersten drei Monate des Jahres, stieg der Umsatz im Reifengeschäft im Vergleich zum Vorjahr um 10,3 Prozent (ca. 1,5 Milliarden Euro), während der operative Gewinn um 16,3 Prozent (ca. 218 Millionen Euro) zurückging. Als Gründe hierfür sieht das Unternehmen unter anderem die gestiegenen Rohstoff- und Transportkosten. Das neu integrierte Wärmemanagementgeschäft des Zulieferers Hanon Systems, den Hankook Ende letzten Jahres mehrheitlich übernommen hatte, trug rund 1,7 Milliarden Euro zum Umsatz und etwa 13,6 Millionen Euro zum operativen Gewinn bei.
Reifen für Fahrzeuge mit 18-Zoll-Felgen oder größer machten 47,1 Prozent des Pkw- und Leicht-Lkw-Geschäfts aus. Besonders hoch waren hier die Anteile in China, Korea und Nordamerika. Der Anteil von EV-Reifen im Erstausrüstungsgeschäft stieg im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozentpunkte auf 23 Prozent.
Positiv begünstigt wurde das Umsatzwachstum unter anderem durch die Ausweitung der OE-Reifenlieferungen an globale Premium-Automobilhersteller und die steigende Nachfrage nach Reifen für Elektrofahrzeuge. So habe sich Hankook zu einem wichtigen Zulieferer für große Elektrofahrzeughersteller entwickelt, darunter Audi, BMW, BYD, Hyundai, Kia, Lucid, Porsche und Tesla: „Seit der Einführung des iON im Jahr 2022 – der weltweit ersten Reifenfamilie, die speziell für Elektrofahrzeuge entwickelt wurde – hat das Unternehmen sein Portfolio auf mehr als 300 Spezifikationen von 16 bis 22 Zoll erweitert, mit denen die meisten Elektrofahrzeugsegmente abgedeckt werden“, heißt es in der Mitteilung des Unternehmens.