Forvia Hella Licht
Jahresprognose wird bestätigt und präzisiert

Forvia Hella mit solider Halbjahresbilanz

Als “sehr resilient und anpassungsfähig” hat sich Forvia Hella nach Meinung von CEO Bernard Schäferbarthold in der ersten Jahreshälfte erwiesen. Umsatzzuwächse verzeichnete jedoch als einziger Bereich die Business Group Licht. Die Verantwortlichen erwarten weiter “schwierige Branchenbedingungen” und rechnen daher mit einer Jahresbilanz am unteren Ende der prognostizierten Spanne.

Pyrum Innovations AG Dillingen
Quartalsergebnis

Pyrum rechnet 2024 mit höherem Umsatz und höherer Gesamtleistung

Die Pyrum Innovations AG ist mit einem deutlichen Umsatzzuwachs (+54 Prozent gegenüber Q1/2023) ins Jahr gestartet. Diesen Kurs will das Management halten und das vergangenen Jahr auch mit Blick auf die Gesamtleistung übertreffen. Das EBIT wird jedoch aufgrund fortschreitender Investitionen erneut im negativen Bereich liegen.

Albrecht Wollensak Alphartis SE
Positiver Abschluss für “herausforderndes Jahr”

Vertriebs- und After-Sales-Geschäft treiben Alphartis-Umsatz

Die Alphartis SE bilanziert ein erfreuliches Geschäftsjahr 2023: Der Umsatz konnte um rund 25 Prozent gesteigert werden und auch die Zahl der Mitarbeitenden wuchs. Wesentliche Erfolgsfaktoren waren das gute After-Sales-Geschäft sowie die Steigerung der Fahrzeugabsätze. Positiv bemerkbar machten sich auch die Übernahme weiterer Standorte sowie die Einführung der Marke Hyundai.

Brembo
Gelungener Jahresstart

Brembo erzielt Umsatzrekord im ersten Quartal

Bremsenspezialist Brembo hat erstmals innerhalb eines Quartals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erwirtschaftet. “Dies ist ein Meilenstein, der auf höhere Umsätze in unseren wichtigsten Geschäftsbereichen und in den bedeutendsten Märkten, in denen wir weltweit tätig sind, zurückzuführen ist”, freut sich Executive Chairman Matteo Tiraboschi.

Pirelli
Quartalsbilanz

Pirelli kann operatives Ergebnis um 5,8 Prozent steigern

Zu Jahresbeginn 2024 zeigt Reifenhersteller Pirelli eine verbesserte Profitabilität und steigert seine EBIT-Marge auf 15,5 Prozent (Vorjahr: 14,6 Prozent). Trotz leichter Umsatzrückgänge können die Italiener dadurch auch ihr operatives Ergebnis verbessern.

Schaeffler-Zentrale
Fortschritte bei der geplanten Fusion

Schaeffler und Vitesco bilanzieren soliden Start ins neue Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr 2025 wollen Schaffler und Vitesco als gemeinsames Unternehmen bestreiten. In diesem Jahr sind die Zulieferer noch getrennt unterwegs und legen entsprechend jeweils eigene Bilanzen vor. Zum Jahresstart sind beide Akteure in etwa auf dem Niveau des Vorjahres unterwegs, weshalb die Verantwortlichen die jeweiligen Jahresprognosen bestätigen.

Goodyear
EMEA-Region weiter im Fokus

Goodyear verkauft weniger Reifen und reduziert Verluste

Trotz rückläufiger Umsätze konnte die Goodyear Tire & Rubber Company ihr Ergebnis sowie ihre Marge im ersten Quartal 2024 in Amerika steigern. Während in der Region Asien-Pazifik sowohl Umsatz als auch Ergebnis zulegten, bleibt die finanzielle Performance des EMEA-Raums – vor allem mit Blick auf die Marge – ausbaufähig.

Superior Industries
33 Millionen US-Dollar Verlust

Superior Industries sieht sich nach erwartet schwierigem Jahresstart auf Kurs

Mit “Umstrukturierungsmaßnahmen” will Superior Industries wieder in die Spur finden. In Europa bedeutet dies das Aus für den Produktionsstandort Werdohl. Wie erwartet, schlagen sich die Pläne auch in der Quartalsbilanz des Räderherstellers nieder: Unterm Strich steht ein Umsatzverlust von knapp 17 Prozent sowie ein Nettoverlust von 33 Millionen US-Dollar.

Hankook Formel E
Finanzen

Profitabler Jahresbeginn für Hankook

Hankook knüpft zu Beginn des Jahres 2024 an die starke Performance des vergangenen Geschäftsjahres an. Während der Umsatz im ersten Quartal nur leicht über dem Vorjahresniveau lag, konnten die Koreaner ihre Marge und damit auch ihr operatives Ergebnis verdoppeln.

Nokian Tyres
Minimales Umsatzplus

Krise am Roten Meer und Streiks in Finnland belasten Nokian-Ergebnis

Mit Blick auf die wichtigsten Kennzahlen ist die finanzielle Performance von Nokian Tyres zum Jahresstart 2024 ähnlich wie vor zwölf Monaten. Bedingt durch externe Einflüsse kann der Konzern den leichten Aufwärtstrend zum Jahresende jedoch nicht fortsetzen. Das operative Ergebnis rutscht gar noch weiter in den roten Bereich.

Michelin
Reifenindustrie

Michelin muss zum Jahresstart leichte Umsatzrückgänge hinnehmen

Aufgrund eines “erwartungsgemäß schwachen Absatzvolumens” – vor allem bei Lkw- und Spezialreifen – liegt der Michelin-Umsatz im ersten Quartal 2024 unter dem Vorjahresniveau. Potenzial sieht das Management weiterhin bei den Nicht-Reifengeschäften und hält entsprechend an der im Februar vorgelegten Jahresprognose fest.

HellaBernard Schäferbarthold
Automobilzulieferer

Forvia Hella kommuniziert leichtes Umsatzwachstum

Die Hella GmbH & Co. KGaA ist laut Management solide in das neue Geschäftsjahr 2024 gestartet. Der Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2024 bei 2,0 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,0 Milliarden Euro). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies nach Konzernangaben einem währungsbereinigten Wachstum um 2,2 Prozent, berichtet liegt der Anstieg bei 0,6 Prozent.

Arnd Franz Mahle CEO
Bestätigung der Strategie Mahle 2030+

Mahle schließt “wichtiges Jahr 2023” mit positivem Konzernergebnis ab

Ein organisches Umsatzwachstum von 8,2 Prozent bilanziert Mahle für das abgelaufene Geschäftsjahr. Mit Blick auf die ebenfalls deutlich verbesserte Profitabilität konstatiert CEO Arnd Franz: “Wir befinden uns im Aufwind. Auch wenn wir aktuell ein weiteres äußerst volatiles Jahr vor uns haben. Die Richtung stimmt.“

Pyrum Dillingen
Recycling

Pyrum schreibt trotz zweistelligen Umsatzplus rote Zahlen

Die Pyrum Innovations AG hat ein abermals ereignisreiches Jahr hinter sich: Mit seiner patentierten Pyrolysetechnologie befindet sich der Konzern europaweit auf dem Vormarsch. Ein Umsatzwachstum von knapp 17 Prozent belegt den Fortschritt. Zugleich belasten die hohen Initialausgaben die Bilanz des Geschäftsjahres 2023 – unter dem Strich steht erneut ein Verlust in Millionenhöhe.

zf_zentrale
Automobilzulieferer präsentiert Bilanz

ZF steigert Umsatz um 6,5 Prozent

Der Automobilzulieferer ZF Friedrichshafen AG hat seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 6,5 Prozent auf 46,6 (2022: 43,8) Milliarden Euro gesteigert. Die Konzernführung meldete im Rahmen der Bilanzvorlage auch, dass ZF auf Basis einer positiven Entwicklung des Free Cashflow im zweiten Halbjahr Verbindlichkeiten in Höhe von rund zwei Milliarden Euro zurückgezahlt hat.

Stefan Mayrhofer Kraiburg Austria
Runderneuerung

Kraiburg Austria: Umsatzrückgang und Investitionsbereitschaft

Das Management von Kraiburg Austria zeigt sich trotz eines Umsatzrückgangs von 7 Prozent zufrieden mit dem Geschäftsergebnis des Jahres 2023. Insgesamt erwirtschaftete der Runderneuerungs-Spezialist 85 Millionen Euro. Kräftig investieren will das Unternehmen in die Erneuerungen der Formen für die Kalterneuerung und in Automatisierungsprozesse in der Produktion.

Webasto
Schwaches Jahresergebnis 2023

Massiver Stellenabbau ist bei Webasto “voraussichtlich unvermeidbar”

Beim Automobilzulieferer Webasto zeichnet sich ein drastischer Arbeitsplatzabbau ab. „Das Jahresergebnis 2023 ist enttäuschend und zwingt uns zu handeln”, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Holger Engelmann. Die Stellenstreichungen dürften im vierstelligen Bereich liegen.

Brembo Executive Chairman Matteo Tiraboschi
Jahresbilanz 2023

Brembo-Nettogewinn knackt erstmals 300-Millionen-Euro-Marke

Das “in absoluten Zahlen beste Ergebnis seiner Geschichte” kommuniziert Bremsenspezialist Brembo mit Blick auf seine Geschäftszahlen 2023. Der Konzern konnte ferner seine Verbindlichkeiten reduzieren und erstmals einen Nettogewinn von mehr als 300 Millionen Euro erwirtschaften.

Pirelli Cinturato All Season SF3
Update für strategischen Fahrplan

Nettogewinn von Pirelli wächst 2023 um 13,8 Prozent

Pirelli hat seine Ziele im Jahr 2023 erreicht: Alle wichtigen Finanzkennzahlen lagen innerhalb oder sogar oberhalb des prognostizierten Korridors. Der Reifenhersteller strebt weiteres Wachstum an – in welchen Bereichen genau, erläutert der strategische Industrieplan 2021-22|25. Dieser wurde jüngst noch einmal spezifiziert.

Räderproduktion Felgen
Räderindustrie

Superior Industries meldet Umsatz- und Ergebnisrückgang

Superior Industries hat in einem herausfordernden Jahr laut CEO Majdi Abulaban “unglaubliche Resilienz” bewiesen. Mit Blick auf die Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis hofft der Konzern auf positive Effekte durch die Verlagerung der Räderproduktion nach Polen. Was das für den Standort Werdohl bedeutet, ist derweil weiter unklar.