Schaeffler verbessert operatives Ergebnis, Aumovio senkt Prognose
Im ersten Halbjahr 2026 hat Schaeffler den Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stabil gehalten. Das operative Ergebnis konnte der Automobilzulieferer sogar verbessern. Dennoch werden hierzulande weitere Arbeitsplätze wegfallen. Aumovio hat unterdessen die Umsatzprognose für 2026 gesenkt, die Partnerschaft mit BMW allerdings vertieft.
Goodyear verdient im zweiten Quartal nur in der Region Asien-Pazifik Geld
Ein abermals herausforderndes Quartal hat der Goodyear-Konzern hinter sich. Insbesondere geringere Absatzmengen sorgten für einen Umsatzrückgang von 4,8 Prozent. Im asiatisch-pazifischen Raum erwies sich der Konzern als deutlich profitabler, während die Ergebnisse im EMEA-Raum sowie in der Heimatregion im roten Bereich lagen. Der konzernweite Nettoverlust belief sich auf 204 Millionen US-Dollar.
Nexen: Durchwachsene Quartalsbilanz und neues Führungspersonal
Um 10,8 Prozent konnte Nexen Tire seine Umsätze im zweiten Quartal 2026 anheben. Fast die Hälfte des Umsatzes erzielte der Konzern auf dem europäischen Markt, den der Reifenhersteller künftig mit einem veränderten Führungsteam bearbeitet. Für das neue Personal um Managing Director Dr. Guido Hüffer wird es auch darum gehen, Nexen mit Blick auf die rückläufigen Margen wieder in die Spur zu bringen.
Florian Ritzel über die Marlow-App und radikale Kostentransparenz beim Auto
In Episode #140 kommt mit Florian Ritzel eine junge Stimme zu Wort. Florian hat mit seinem Kumpel Jannik Kirchhoff die App Marlow gelauncht. Diese unterstützt dabei, die tatsächlichen Gesamtkosten eines Fahrzeugs zu berechnen. Im Podcast spricht er über die Start-up-Kultur in Deutschland, Selbstverständlichkeit im Umgang mit KI sowie einen ganzheitlichen Blick auf die Kostenfaktoren beim Auto.
Continental steigert operativen Gewinn trotz Konzernumbau
Trotz gedämpfter Konjunkturdynamik verzeichnete der hannoversche Reifenhersteller Continental einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro sowie ein deutlich gestiegenes bereinigtes operatives Ergebnis von 570 Millionen Euro. Auch der Free Cashflow entwickelte sich stark. Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Reifenhersteller allerdings mit deutlich höheren Kosten für Rohmaterialien.
Schwächelndes Lichtgeschäft beeinträchtigt Halbjahresbilanz von Forvia Hella
Im ersten Halbjahr 2026 hat der Zulieferer Forvia Hella einen Umsatz etwa auf Vorjahresniveau erzielt. Dabei glichen die positiven Entwicklungen in den Business Groups Elektronik und Lifecycle Solutions das weiterhin schwächelnde Lichtgeschäft aus. In einem herausfordernden Marktumfeld bescheinigt Konzern-Chef Prof. Dr. Peter Laier Forvia Hella alles in allem „resiliente Ergebnisse”.
Kräftiger Gewinnzuwachs und neuer Großaktionär bei Pirelli
Weitgehend stabile Umsatz- und Ergebniszahlen legt Pirelli für das erste Halbjahr 2026 vor. Aufgrund „geringerer Finanzaufwendungen” können die Italiener derweil ihren Überschuss auf 299 Millionen Euro steigern (+13 Prozent). Darüber hinaus hat Sinochem dieser Tage 14 Prozent seiner Anteile an den tschechischen Milliardär Michal Strnad verkauft, der damit zum drittgrößten Pirelli-Aktionär wird.
Aumovio erhält nach beigelegtem Bremsenstreit neuen Milliardenauftrag von BMW
Aumovio und die BMW Group vertiefen ihre Partnerschaft rund um Elektronik und Bremstechnologien. Der Zulieferer sichert sich damit neue Aufträge mit einem Volumen von mehr als einer Milliarde, zahlt jedoch zunächst einen Vergleichsbetrag in Höhe von 350 Millionen Euro. Damit beenden beide Parteien einvernehmlich sämtliche Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit einem integrierten Bremssystem.
Sebastian Schmitt ersetzt Dr. Peter Holdmann im ZF-Vorstand
Die ZF Friedrichshafen AG vollzieht einen Vorstandswechsel: Zum 1. September rückt Sebastian Schmitt als Leiter der Division Elektrifizierte Antriebstechnologien in das Führungsgremium auf und steuert die Division künftig auf Vorstandsebene. Unterdessen scheidet Dr. Peter Holdmann einvernehmlich aus dem Vorstand aus, womit sich einige Zuständigkeiten innerhalb des Gremiums ändern.
Michelin verbessert Ergebnismarge bei sinkenden Umsätzen
Mit einem Umsatz von rund 12,7 Milliarden Euro hat Michelin die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2026 abgeschlossen. Während die Reifenbereiche dabei Rückgänge verzeichneten, machten sich im Segment Polymer Composite Solutions die jüngsten strategischen Akquisitionen positiv bemerkbar. Zugleich konnte der Konzern seine Profitabilität jedoch über alle Bereiche hinweg leicht steigern.
mobile.de integriert Finanzierungsangebote der Ford Bank
Die Ford Bank verkündet den Start einer Kooperation mit mobile.de. Seit dem 20. Juli können teilnehmende Ford-Händler ihren Kunden Finanzierungsangebote der Ford Bank direkt in den Inseraten für Gebraucht- und Vorführwagen auf dem Online-Fahrzeugmarkt anzeigen. Mit dem Schritt soll im Verkaufsprozess ein beiderseitiger Mehrwert entstehen, betonen die Verantwortlichen.
Pyrum prüft strategische Finanzierungsoptionen
Mit einem verdoppelten Umsatz hat die Pyrum Innovations AG einen durchaus positiven Jahresstart erlebt. Daran wollen die Verantwortlichen im Jahresverlauf anknüpfen, rechnen allerdings auch für 2026 mit einem negativen Jahresergebnis. Zur Finanzierung der geplanten Expansion prüft das Unternehmen daher verschiedene Optionen – darunter auch die Aufnahme eines strategischen Investors.
Goodyear sucht neuen Finanzvorstand
Die Goodyear Tire & Rubber Company muss sich auf der Position des Chief Financial Officers neu aufstellen: Amtsinhaberin Christina Zamarro sieht ihre berufliche Zukunft außerhalb des Konzerns und verlässt Goodyear zum 10. Juli. Als Interim-Lösung präsentiert der Reifenhersteller Scott Deakin, der zuletzt als CFO beim Großhändler Gypsum Management & Supply, Inc. tätig war.
Goodyear: Refinanzierung unter Druck
Die Goodyear Tire & Rubber Company informiert über eine neue Anleihe in Höhe von 1,05 Milliarden US-Dollar. Mit dem Geld will der Konzern zwei 2027 fällige Anleihen ablösen. Das Management um CEO Mark Stewart handelt also rechtzeitig – allerdings nicht unbedingt aus einer Position der Stärke heraus, wie der happige Zinssatz von 8,875 Prozent der neuen Anleihe dokumentiert.
Webasto tauscht Finanzvorstand aus
Der angeschlagene Zulieferer Webasto stellt sich auf einer zentralen Führungsposition neu auf: Als neuer Chief Financial Officer (CFO) soll Yanik Cantieni die Transformation des Unternehmens begleiten und vorantreiben. Die Zusammenarbeit mit Cantienis Vorgänger Jörg Bremer hat Webasto eigenen Angaben zufolge zum 31. Mai einvernehmlich beendet.
Reifenhersteller behaupten sich mehrheitlich in herausforderndem Umfeld
Diverse Faktoren – darunter insbesondere der Krieg im Nahen Osten – sorgten im ersten Quartal 2026 für schwierige wirtschaftliche Rahmenbedingungen. In unterschiedlichem Maße davon betroffen zeigen sich Akteure der Reifenindustrie: Während Kumho und Pirelli weitgehend stabile Umsatz- und Ergebniszahlen präsentieren, kann Hankook kräftig zulegen. Deutlich zu kämpfen hat derweil weiterhin Goodyear.
Strategischer Fokus auf Premiumreifen-Segment
Auf der Continental-Hauptversammlung bekräftigte CEO Christian Kötz einmal mehr den Wandel des Konzerns hin zu einem reinen Reifenhersteller – und verabschiedete zudem Wolfgang Reitzle, der nach 16-jähriger Amtszeit den Aufsichtsratsvorsitz an Sabrina Soussan übergab. Conti will fokussiert die eigene Position im Premiumsegment ausbauen.
Vorzeitige Vertragsverlängerung für Frank Weber bei Knorr-Bremse
Frank Weber (56) bleibt für weitere fünf Jahre Finanzvorstand der Knorr-Bremse AG: Der Aufsichtsrat des Unternehmens verlängerte den Vertrag des seit 2020 amtierenden CFOs frühzeitig per 1. April 2027 um fünf Jahre. Weber soll nach dem Willen der Verantwortlichen an seine erfolgreiche Arbeit der letzten Jahre anknüpfen und weiterhin einen Fokus auf „finanzielle Resilienz” legen.
„Wir erfinden uns neu, ohne das aufzugeben, wofür wir seit Jahrzehnten stehen“
Mehrheitliche Zustimmung gab es bei der Schaeffler-Hauptversammlung für den Dividendenvorschlag von 0,30 Euro je Stückaktie sowie für eine höhere Vergütung des Aufsichtsrats. CEO Klaus Rosenfeld skizzierte zudem die strategische Ausrichtung des Zulieferers: Im Fokus steht dabei die „5. Division“, die Wachstumsaktivitäten wie humanoide Robotik oder das Verteidigungsgeschäft beinhaltet.
Nexen reagiert auf "globalen Kostendruck" mit massiver Preisanhebung
Nexen Tire hat die Anhebung seiner Produktpreise um durchschnittlich 5 Prozent bekannt gegeben. Der koreanische Reifenhersteller begründet dies mit "anhaltend steigenden globalen Lieferkettenkosten sowie fortdauernden makroökonomischen Belastungen".