Produktionsseitig bilanziert Liqui Moly für 2024 die Werte 111.000 Tonnen Öl, 24 Millionen Additivdosen und 36 Millionen Ölgebinde. Das neue Geschäftsführungstrio freut sich über „ein Jahr voller Rekorde und starker Weiterentwicklung in vielen Unternehmensbereichen” – und das trotz einiger Herausforderungen zu Jahresbeginn. Der kaufmännische Geschäftsführer Dr. Uli Weller blick zurück: „Anfang 2024 machten uns zwar noch Lieferengpässe bei zugleich hoher Nachfrage Probleme. Dank unserer lösungsorientierten und fleißigen Mitunternehmerinnen und Mitunternehmer ging es dann aber sehr gut voran, und das weltweit.“
Maßgeblichen Anteil am Erfolg des Unternehmens hatte der Heimatmarkt Deutschland, auf dem Liqui Moly den größten Umsatz erzielte. Auf Rang zwei folgen dann die USA. Insgesamt konnten die Schmierstoffexperten ihren Umsatz gegenüber 2023 um 12,1 Prozent auf 1,03 Milliarden Euro steigern. Die Milliarde als Zielgröße hatten die Verantwortlichen bereits Ende 2023 im Zuge des Ausbaus der Produktionskapazität für Additive am Stammsitz in Ulm ausgegeben. „Wir haben umfangreiche Investitionen zur Kapazitätserweiterung an unseren beiden Standorten in Ulm und Saarlouis getätigt. Das hat sich für alle gelohnt, wie man an unserem Rekord-Beschäftigungsgrad von 1.200 Kolleginnen und Kollegen sieht”, ordnet Geschäftsführer Günter Hiermaier die Ergebnisse ein. Er ergänzt: „Wir sind froh und sehr dankbar, dass wir weiterhin auf einem guten Weg sowie als sehr guter und sicherer Arbeitgeber etabliert sind.“
Wie wichtig diese Entwicklung ist, betont auch Salvatore Coniglio, der im Herbst mit in die Geschäftsführung aufgerückt ist: „Wir wissen, dass dieser außerordentliche Erfolg unseren mittlerweile knapp 1.200 Mitunternehmerinnen und Mitunternehmern auf der ganzen Welt zu verdanken ist. Deswegen haben wir uns aus voller Überzeugung gemeinsam mit der Würth-Gruppe für eine Erfolgsprämie in Höhe von bis zu 7.000 Euro für die Belegschaft entschieden. Das haben sich alle absolut verdient.“