Automobilzulieferer

Forvia Hella kommuniziert leichtes Umsatzwachstum

HellaBernard SchäferbartholdCEO Bernard Schäferbarthold meldet einen erwartet soliden Einstieg in das Geschäftsjahr 2024.  Foto: Hella

„Wir gehen davon aus, dass der Automobilmarkt in 2024 stagnieren wird. Die Branchenentwicklung im ersten Quartal bestätigt diese Annahme. Der Auftakt in das neue Geschäftsjahr liegt daher im Rahmen unserer Erwartungen. Durch die geplanten Serienstarts und Produktionshochläufe beispielsweise für Scheinwerfer, darunter auch für SSL | HD, sowie für Radarsensoren und Energiemanagement erwarten wir eine weitere Unterstützung unserer Umsatzentwicklung im Laufe des Jahres“, so Bernard Schäferbarthold, Vorsitzender der Geschäftsführung von Forvia Hella.

Die Umsatzentwicklung der ersten drei Monate wurde laut Konzernführung vor allem durch das Wachstum der Business Group Licht getragen. Diese steigerte den Umsatz um 4,9 Prozent auf 1.002 Millionen Euro (Vorjahr: 955 Millionen Euro). Dies sei maßgeblich auf die vollumfängliche Berücksichtigung des chinesischen Gemeinschaftsunternehmens Beijing Hella BHAP Automotive Lighting seit diesem Geschäftsjahr zurückzuführen, nachdem sich dessen Gesellschafter auf eine Fortführung und strategische Weiterentwicklung des Joint Ventures verständigt hätten. Die Entwicklung der Business Group sei durch das Geschäft mit Herstellern von Elektrofahrzeugen in Asien und Amerika sowie zusätzlich durch Serienanläufe im amerikanischen Raum getragen.

In der Business Group Elektronik reduzierte sich der Umsatz um 3,4 Prozent auf 813 Millionen Euro (Vorjahr: 842 Millionen Euro). Zwar habe sich insbesondere das Radargeschäft des Elektronikbereiches insgesamt weiterhin positiv entwickelt. Demgegenüber hätten sich jedoch Kundenmixeffekte in Asien und Europa, ein langsamerer Hochlauf der Elektromobilität in Europa zu Beginn des Jahres sowie teils verzögerte Serienanläufe reduzierend auf die Umsatzentwicklung der Business Group ausgewirkt. In der Business Group Lifecycle Solutions ging der Umsatz leicht um 1,7 Prozent auf 278 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 283 Millionen Euro). Das Hella-Management sieht vor allem im freien Ersatzteilgeschäft im europäischen Raum eine positive Entwicklung, unter anderem in den Ländern Großbritannien, Polen und der Türkei. Die Umsatzentwicklung der Business Group sei allerdings von einer zunehmenden Investitionszurückhaltung im Nutzfahrzeugbereich sowie der Sonderkonjunktur im Vorjahr nach Markteinführung eines neuen Partikelzählers im Werkstattgeschäft eingetrübt.

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