Hankook möchte sich mit dem Teilerwerb des Spezialisten für Automobilkomponenten und Wärmemanagementsystemen breiter aufstellen. „Die strategische Herangehensweise von Chairman Cho war der Schlüssel zum Abschluss der Transaktion. In den vergangenen zehn Jahren hat er strategisch in Hanon Systems investiert und das Unternehmen als Schlüsselkomponente für das Wachstum der Hankook & Company Group als globales High-Tech-Unternehmen betrachtet“, heißt es in der Unternehmensmeldung.
Hankook und Hanon Systems wollen durch die Integration von Ressourcen und Technologien Synergien maximieren, um das zukünftige Wachstum voranzutreiben. Zu diesem Zweck planen die beiden Unternehmen die gemeinsame Nutzung ihrer globalen Vertriebsnetze und die Konsolidierung des Lieferkettenmanagements (SCM), einschließlich der Rohstoffbeschaffung. Darüber hinaus sollen IT-Infrastruktur und Geschäftsprozesse zusammengeführt werden.
Hankook erwartet nach eigenen Angaben, dass die Fusion im gesamten Mobilitätssektor Veränderungen mit sich bringen wird, und rechnet mit einer Bilanzsumme von umgerechnet circa 17,43 Milliarden Euro. Damit würde man zu den 30 größten Unternehmen Südkoreas aufschließen. Chairman Hyunbum Cho erklärte die Übernahme seinen Mitarbeitenden in einem Schreiben: „Das Unternehmen wird alle Ressourcen, einschließlich der Holdinggesellschaft, nutzen, um die Synergien mit Hanon Systems zu maximieren. Diese Akquisition ist entscheidend für die fortschrittlichen technologischen Fähigkeiten und einzigartigen Stärken von Hanon Systems und erzeugt eine noch größere Dynamik. Mit den Stärken beider Unternehmen, einschließlich Personal und Know-how, werden wir der Gruppe die stärkste Position im Zeitalter der Elektrofahrzeuge sichern.“