Zulieferer legt Neunmonatszahlen vor

Hella ist “in einem erfolgreichen Geschäftsjahr unverändert auf Kurs”

Hella peilt im Geschäftsjahr 2023 eine neuen Rekordumsatz an.  Foto: Hella

Mit einem Umsatzplus von 12,6 Prozent (5,9 Milliarden Euro) konnte Hella das Wachstum der globalen Fahrzeugproduktion (+ 9 Prozent) klar übertreffen. Bereinigt um negative Wechselkurseffekte stieg der Umsatz gar um 16,8 Prozent (6,2 Milliarden Euro). Zuwächse verzeichnete der Konzern in allen drei Business Groups – Elektronik (2,5 Milliarden Euro; + 9,7 Prozent), Lifecycle Solutions (0,8 Milliarden Euro; + 9,7 Prozent) und Licht (2,9 Milliarden Euro; +16,1 Prozent) –, wobei das Plus im Lichtbereich am stärksten ausfiel. Letzteres führen die Verantwortlichen auf höhere Produktionsvolumina in allen Regionen sowie die gestiegene Nachfrage nach neuesten Lichttechnologien insbesondere durch Hersteller von Elektrofahrzeugen zurück.

„Neben einem signifikanten Umsatzwachstum, das die hohe marktseitige Nachfrage nach unseren Produktlösungen deutlich macht, haben wir uns auch bei der Profitabilität erheblich verbessert. Hier profitieren wir von den höheren Geschäftsvolumina, Synergieeffekten aus der Zusammenarbeit mit Forvia sowie der Weitergabe anhaltend hoher Kosten für Material, Energie und Logistik an unsere Kunden“, berichtet Michel Favre, CEO und Vorsitzender der Hella-Geschäftsführung. Das operative Ergebnis von Hella verbesserte sich in den ersten drei Quartalen auf 363 Millionen Euro, was einer Marge von 6,1 Prozent (+ zwei Prozentpunkte) entspricht. 

Bestätigter Jahresausblick

Basierend auf den Ergebnissen im bisherigen Jahresverlauf geht das Hella-Management für 2023 weiterhin von einem währungs- und portfoliobereinigten Konzernumsatz zwischen 8,0 und 8,5 Milliarden Euro aus. Die Ergebnismarge wird im Bereich von 5,5 bis 7 Prozent erwartet, wobei die Verantwortlichen in beiden Fällen jeweils Resultate im mittleren Bereich der gegebenen Prognosebandbreite für realistisch erachten. Dem Ausblick liegt ein kalkuliertes Jahres-Produktionsvolumen von rund 86 Millionen Fahrzeugen zugrunde. 

Michel Favre fasst zusammen: „Wir sind in einem erfolgreichen Geschäftsjahr unverändert auf Kurs, unsere Ziele zu erreichen. Wir erwarten einen Rekordumsatz und eine deutlich verbesserte Profitabilität. Dies spricht für unsere gute strategische Ausrichtung entlang zentraler Zukunftsfelder wie Elektrifizierung und Energiemanagement sowie sicheres und automatisiertes Fahren. Zudem steuern wir unsere Kostenstrukturen weiterhin sehr effizient.“ (dw)

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