Kontinuität an der Verbandsspitze

Hildegard Müller bleibt VDA-Präsidentin

Hildegard Müller VDAHildegard Müller steht weitere fünf Jahre an der Spitze des Verbands der Automobilindustrie.  Foto: VDA

„Ich freue mich sehr über das große Vertrauen der VDA-Mitgliedsunternehmen, die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit und darauf, die Transformation unserer Branche in diesen enorm herausfordernden Zeiten weiter zu gestalten“, sagte Hildegard Müller der dpa. Müller hatte das VDA-Zepter zum 1. Februar 2020 von Bernhard Mattes übernommen. Der ehemalige Ford-Manager war nach nur knapp zwei Jahren – auch aufgrund verbandsinterner Kritik, wie es damals in verschiedenen Medienberichten hieß – zurückgetreten. Als neue VDA-Präsidentin und Nachfolgerin von Mattes hatte sich Hildegard Müller unter anderem gegen andere mögliche Kandidaten wie etwa den damaligen EU-Kommissar Günther Oettinger durchgesetzt.

Vor ihrer Wahl zur VDA-Präsidentin war Müller Betriebsvorständin beim Energiekonzern Innogy. Erfahrung in der Verbandsarbeit sammelte sie während ihrer rund achtjährigen Tätigkeit als Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft. Von 2002 bis 2008 war Hildegard Müller als CDU-Abgeordnete Mitglied des Deutschen Bundestages. 

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