An der Spitze des Nfz-Ausschusses vertritt Christian Levin die Interessen der großen Nutzfahrzeughersteller DAF Trucks, Daimler Truck, Ford Trucks, Iveco, MAN, Scania und Volvo Group. Diese weiß Levin „einem intensiven Wettbewerb auf der globalen Bühne ausgesetzt”. Zugleich gelte es, „den größten Wandel in ihrer Geschichte” zu bestreiten: Den Übergang von herkömmlichen Verbrennungsmotoren zu emissionsfreien Antrieben wie batterieelektrischen und wasserstoffbetriebenen Modellen. „Dies ist eine gewaltige Herausforderung, die eine völlige Neukonzeption eines ganzen Ökosystems erfordert. Von Lieferanten und Kunden bis hin zu Energieversorgern, Netzbetreibern und politischen Entscheidungsträgern – alle Beteiligten müssen sich synchron auf ein gemeinsames Ziel zubewegen”, unterstreicht der Scania-CEO. Er führt weiter aus: „Kühne, visionäre Ziele sind unerlässlich, um den Weg zu weisen, aber sie müssen mit günstigen Bedingungen und vorhersehbaren, langfristigen Anreizen gepaart werden, um Stabilität zu schaffen und Investitionen zu fördern.”
Der ACEA-Verband geht damit mit einer weiteren neuen Personalie in das Jahr 2025. Bereits Mitte Dezember hatten die Verantwortlichen mitgeteilt, dass Mercedes-Chef Ola Källenius künftig als ACEA-Präsident wirken wird.