Stellantis-Marken, BMW und Mini machen den Anfang

Huk-Coburg startet Schadenservice speziell für vernetzte Fahrzeuge

Vernetzte FahrzeugeDas Datenpotenzial vernetzter Fahrzeuge will die Huk-Coburg nun auch bei der Unfallschadenmeldung nutzen.   Foto: AlinStock - stock.adobe.com

Haben Kundinnen oder Kunden von Huk-Coburg den neuen Service aktiviert, übermittelt das vernetzte Fahrzeug Unternehmensangaben zufolge im Falle eines leichten Unfalls eine direkte Meldung an die HDD GmbH. Die Tochtergesellschaft der Huk-Coburg wiederum sendet Betroffenen dann über die App „Huk Mein Auto“ eine Nachricht mit Hilfestellungen zur Schadenmeldung. Dadurch könne die Unfallmeldung schnell und direkt vor Ort erfolgen, werben die Huk-Verantwortlichen. Unfalldetails wie Ort und Zeitpunkt würden automatisch erfasst, weitere Informationen etwa zu Hergang, Umfang und weiteren Beteiligten könnten in der App ergänzt werden. Zudem lassen sich Fotos des Schadenfalls hochladen. 

Das neue Angebot bildet dabei den Auftakt für weitere Service-Neuerungen bei der Huk. „Wir starten mit ausgewählten Marken, möchten allerdings zeitnah weitere Partner für diesen Service gewinnen”, erläutert Michael Müller, Abteilungsleiter Kraftfahrt. „Zudem sollen weitere Services für unsere Kundinnen und Kunden hinzukommen.“ Aktuell inkludiert das Angebot Marken des Stellantis-Konzerns sowie BMW und Mini. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass ein Fahrzeug vernetzt ist, also Daten erfassen und übermitteln kann. Auskunft über die Eignung gibt auch die genannte App. Für die Übertragung der Daten setzt der Versicherer auf die Plattform Caruso, die eine Schnittstelle zwischen Autohersteller und Huk-Coburg herstellt. Dadurch werde eine sichere, standardisierte und datenschutzkonforme Übertragung gewährleistet, heißt es seitens der Huk. Zum Einsatz kommt der neue Service lediglich bei leichten Unfällen, bei schweren Unfällen greift weiterhin der E-Call des Autoherstellers.

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