Martin Fischer begann seine Karriere im Jahr 1998 bei Siemens VDO, ehe er 2006 zu Hella – seit knapp zwei Jahren gemeinsam mit Faurecia unter dem Forvia-Dach aktiv – wechselte. Nach einer weiteren Station bei BorgWarner war der 54-Jährige zuletzt fünf Jahre Mitglied des ZF-Vorstands mit einem breiten Verantwortungsbereich. Martin Fischer, der die deutsche und die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt, ist von den Stärken seines neuen Arbeitgebers überzeugt: „Ich fühle mich sehr geehrt, Teil von Forvia zu sein. Von der Entwicklung innovativer Lösungen, bis hin zur Implementierung nachhaltiger Praktiken, die neue Industriestandards setzen, hat das Unternehmen immer wieder sein Engagement für Exzellenz unter Beweis gestellt.“
Der Forvia-Vorstandsvorsitzende Michel de Rosen freut sich über die Verstärkung durch einen „anerkannten globalen Manager mit einem tiefen Verständnis für die Automobilindustrie”. Zugleich würdigte er die Verdienste Patrick Kollers, der die Rolle des CEO seit 2016 innehatte. „Patrick spielte eine entscheidende Rolle bei der Beschleunigung der Entwicklung in Asien, insbesondere in China, und steuerte die Gruppe in Richtung bahnbrechende Technologien im Bereich der Nachhaltigkeit”, so de Rosen. Zudem habe Koller das Unternehmen erfolgreich durch strategische Veränderungen geführt, die zur Gründung von Forvia geführt hätten. Der Vorstand wird den Aktionären bei der Jahreshauptversammlung empfehlen, Martin Fischer als Vorstandsmitglied zu bestätigen.