Im Jahr 1955 als kleines Familienunternehmen gestartet, ist Kurz Karkassenhandel heute an zwei mehr als 100 Kilometer voneinander entfernten Standorten aktiv. Zum 1989 bezogenen Hauptsitz in Wendlingen am Neckar kam 1997 die Niederlassung in Landau hinzu. Das Leistungsspektrum des zertifizierten Entsorgungsfachbetriebs reicht von der fachgerechten Entsorgung und Wiederverwendung von Reifen bis zur Herstellung neuer Gummiprodukte für unterschiedlichste Anwendungsfälle. Dabei setzt sich das Unternehmen nach eigenen Angaben für eine konsequente und möglichst umweltverträgliche Verwertung der Abfälle in Deutschland und Europa ein und ist aus diesem Grunde auch in Verbänden und Netzwerken wie der Allianz Zukunft Reifen (AZuR) aktiv.
„Unser 70-jähriges Bestehen ist ein Meilenstein, auf den wir sehr stolz sind. Gleichzeitig ist es für uns eine Verpflichtung, weiterhin Pionierarbeit zu betreiben und unseren Beitrag zu einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft zu leisten“, bringt Kurz-Geschäftsführerin Hanna Raff den eigenen Anspruch auf den Punkt. Hanna Raff hat das Unternehmen im Jahr 2018 von ihrem Großvater Karl Kurz übernommen und dabei weitere Akzente in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt. In einer Mitteilung wird unter anderem auf den Ausbau der Produktion von Gummimehl, zunehmend papierlose Büroarbeit sowie die PV-Anlagen an den Standorten Wendlingen und Landau verwiesen. Wie es für Kurz Karkassenhandel zukünftig weitergehen soll, wollen die Verantwortlichen im Rahmen zweier Jubiläumsfeste im Sommer erläutern. Auch ein Blick hinter die Kulissen sowie auf wichtige Etappen der Firmenhistorie stehen in diesem Zuge auf der Agenda. „Wir möchten dieses Jubiläum nutzen, um uns bei unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern zu bedanken, die maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen haben“, blickt Hanna Raff voraus.