Ausbau der internationalen Strukturen

Liqui Moly Schweiz AG nimmt Arbeit auf  

Mauro LazzarinMauro Lazzarini steuert als Geschäftsführer die Geschicke der Liqui Moly Schweiz AG.   Foto: Liqui Moly 

Die Gründung der Liqui Moly Schweiz AG ist Teil der übergeordneten Wachstumsstrategie des Unternehmens, die eine stärkere Internationalisierung und eine direkte Marktbearbeitung in bestehenden Kernmärkten vorsieht. Entsprechende Ziele hatten die Verantwortlichen erst kürzlich im Zuge der Vorlage der Jahresbilanz 2025 bekräftigt. Mit der Schweizer Tochtergesellschaft wächst die Zahl der ausländischen Dependancen von Liqui Moly auf neun: Diese befinden sich in Südafrika, Spanien und Portugal (zusammengefasst als Liqui Moly Iberia), USA, Australien, Großbritannien, Österreich, Italien und Frankreich. Noch in diesem Jahr sollen die Türkei und China hinzukommen. 

Bei der Marktbearbeitung in der Schweiz vertraut Liqui Moly auf die Dienste von Mauro Lazzarini. Als Geschäftsführer steuert er die Geschicke der in der Zugerstrasse 77 in Baar im Kanton Zug ansässigen Liqui Moly Schweiz AG. Lazzarini wirkte zuvor in der Geschäftsleitung der LKQ Rhiag. „Durch die lokale Präsenz können Marktbedürfnisse schneller erkannt, Partnerschaften gezielter entwickelt und das Sortiment optimal an die Anforderungen des Schweizer Marktes angepasst werden“, ist Lazzarini überzeugt. „Neben dem klassischen Vertrieb wollen wir insbesondere die Nähe zu unseren Kunden und zur Community weiter stärken.“ Dafür setzt der Automotive-Chemie-Spezialist unter anderem auf seine im Herbst vergangenen Jahres gestartete Kampagne „For the Drivers“ und baut zugleich ein lokales Technical-Support-Team auf.

Der klare Auftrag aus der Liqui-Moly-Zentrale in Ulm an Mauro Lazzarini und sein Team ist der nachhaltige Ausbau der Präsenz im Schweizer Markt in Verbindung mit der Erschließung zusätzlicher Marktanteile. Im Zentrum stehen dabei die Kernsegmente Automotive, Motorrad, Nutz- und Industriefahrzeuge sowie Agrar, in denen das Unternehmen ein umfassendes Sortiment an Motorölen, Additiven und Fahrzeugpflegeprodukten anbietet. „Der Schweizer Markt bietet weiterhin erhebliches Potenzial. Mit einer eigenen Landesgesellschaft können wir unsere Aktivitäten gezielter steuern und die Marke noch stärker positionieren“, so Salvatore Coniglio, Geschäftsführer der Muttergesellschaft Liqui Moly GmbH, abschließend.  

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