Stärkung der F&E-Aktivitäten im Verbund

Matteco verstärkt auch ZIM-Innovationsnetzwerk ReRubber Solutions

Die von Matteco gefertigten Produkte dienen vor allem der Schwingungsdämpfung, Körperschallentkopplung und sicheren Lagerung von Bauteilen.  Foto: Matteco

„Die Integration von Matteco in das Netzwerk schafft neue Synergien – insbesondere bei der Entwicklung leistungsfähiger Compounds sowie bei der Weiterverarbeitung von Gummimehl in anspruchsvollen technischen Anwendungen. Ziel ist es, gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln, die sowohl ökologischen als auch wirtschaftlichen Anforderungen gerecht werden”, freuen sich die Verantwortlichen von ReRubber Solutions. Der Beitritt erfolge „in einer Phase intensiver Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten innerhalb des Netzwerks”. Die Netzwerk-Managerinnen um Anna Maria Guth, Kristiane Guth und Dr. Ann-Kathrin Andresen von der CGW GmbH sind überzeugt: „Die laufenden Projekte zur werkstofflichen Verwertung von Altreifen profitieren von der zusätzlichen technologischen Expertise und den neuen Impulsen des Partners.” Kompetenzen bringt Matteco der Mitteilung zufolge insbesondere in den Bereichen Materialmodifikation, Prozessoptimierung und Produktentwicklung mit. Mit diesem Profil engagiert sich das Unternehmen seit Kurzem auch in der Allianz Zukunft Reifen (AZuR).

Im Gegensatz zur Vielzahl der dort verfolgten Recycling-Ansätze steht bei ReRubber Solutions klar die mechanische Verwertung von Altreifen im Fokus. Gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und dessen Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) arbeiten Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam an neuen Einsatzmöglichkeiten des Sekundärrohstoffs Gummimehl. Zum gegenwärtigen Partnerkreis gehören neben Matteco Conradi+Kaiser, Kurz Karkassenhandel, MRH Mülsen, Regupol, das Deutsche Institut für Kautschuktechnologie (DIK), das Institut für Baustoff-Qualitätssicherung (IBQ) und die Kautschuk-Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft (KWF) sowie die Forschungseinrichtungen TU Chemnitz, TH, Köln, Hochschule Osnabrück und Universität Paderborn. 

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