Laut Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) sind deutschlandweit 7.817 Fahrzeuge vom Rückruf betroffen. Um den Mangel zu beheben, muss bei den Autos der Sitzmechanismus überprüft und modifiziert werden. Vorfälle mit Sach- und/oder Personenschäden sind dem KBA bisher nicht bekannt. Es gilt der Hersteller-Rückrufcode RE004. Der Rückruf erfolgt im Anschluss an Crashtests des Euro NCAP aus dem Jahr 2025. Dabei kam es während eines Frontalaufpralltests zu einem Versagen der Vordersitzschiene. Aufgrund dieses Problems löste sich der Fahrersitz beim Aufprall aus seiner Verriegelung. Wie die Organisation mitteilte, schloss sich MG nach einer technischen Überprüfung den Erkenntnissen von Euro NCAP an und behob das Problem durch eine verbesserte Konstruktion. Der Hersteller habe die Änderung umgehend bei den Serienfahrzeugen umgesetzt, eine Reparaturlösung für bereits verkaufte Fahrzeuge entwickelt und in Zusammenarbeit mit den Behörden in Europa und Großbritannien eine Rückruf- und Reparaturkampagne für die betroffenen MG3-Modelle eingeleitet.
„Besitzer eines MG3 oder MG3 Hybrid+, die noch nichts von dem Rückruf erfahren haben oder noch keine Maßnahmen ergriffen haben, sollten sich an ihren MG-Händler vor Ort wenden. Dort wird geprüft, ob ihr Fahrzeug zu den betroffenen Modellen gehört, und gegebenenfalls werden Reparaturen ohne Kosten für den Besitzer veranlasst“, erklärt Aled Williams, Programmdirektor Euro NCAP.