Volkswagen-Konzern ruft Pkw der Marken VW, Audi, Seat und Skoda zurück
Als hätte Volkswagen nicht bereits genug Probleme, muss der Konzern laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) nun auch noch über 4,6 Millionen Pkw verschiedener Marken zurückrufen. Allein bei der Kernmarke VW sind weltweit potentiell über 2,1 Millionen Fahrzeuge vom Rückruf betroffen, auf Deutschland entfallen über 890.000.
Wer haftet für die Fehler von (KI-)Chatbots?
Künstliche Intelligenz verspricht enorme Effizienzsteigerungen. Insbesondere im Kundenkontakt versuchen immer mehr Unternehmen, Aufgaben an KI-Helfer abzugeben. Doch wie aktuelle Fälle zeigen, ist der Einsatz nicht frei von Tücken. Denn wenn KI-gestützte Systeme halluzinieren und Falschinformationen verbreiten, drohen rechtliche Konsequenzen.
Wahl-Gruppe meldet Insolvenz in Eigenverwaltung an
Für die Zukunft stellt sich die Wahl-Gruppe neu auf und nutzt dafür ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung. Die Geschäftsführung hat entsprechende Anträge für die sechs operativen Gesellschaften der Gruppe beim zuständigen Gericht in Siegen gestellt. Der Geschäftsbetrieb an den insgesamt 31 Standorten läuft unterdessen in vollem Umfang weiter.
Autohaus Gotthard König GmbH in finanzieller Schieflage
Beim Amtsgericht Charlottenburg wurde ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Autohaus Gotthard König GmbH eröffnet. Der Handelsakteur, der rund 1.200 Mitarbeitende beschäftigt, feierte erst Mitte des Jahres sein 60-jähriges Bestehen. Zum Markenportfolio des Autohauses gehören Renault, diverse Stellantis-Fabrikate und seit Ende 2025 auch BYD. Der Geschäftsbetrieb läuft zunächst weiter.
Softwarefehler bei Pkw von Fiat
Beim Abarth 500e aus dem Produktionszeitraum vom 25.11.2025 bis zum 09.07.2026 sowie beim Fiat 500e (04.12.2025 bis zum 09.07.2026) und beim Fiat Panda Mild-Hybrid (28.05.2026 bis zum 09.07.2026) kann es zu Problemen beim Ausspielen von Anzeigen und Warnleuchten kommen.
Das neue Nachrichtendienstrecht und die Folgen für die Branche sowie Zahlen zum Teilehandel
Der Gesetzentwurf zur Reform des Nachrichtendienstrechts sieht unter anderem Auskunftspflichten zu Telemetriedaten von Fahrzeugen vor. Das hat unmittelbare Folgen für die Branche, zu denen Verbände wie ZDK und VDA klar Stellung beziehen. Kay blickt zu Beginn von Podcast-Epsiode #141 auf diese Statements und erläutert die insbesondere für Werkstätten bestehenden Unklarheiten.
Kraftfahrt-Bundesamt verzeichnet 2025 rund 1,78 Millionen Fahrzeug-Rückrufe
Fahrzeug-Rückrufe verharren in Deutschland auf einem hohen Niveau. Zu dem Ergebnis kommt der aktuelle Marktüberwachungsbericht des KBA. Ihm zufolge wurden 2025 zwar 37 Prozent weniger Fahrzeuge zurückgerufen, die reine Anzahl der Aktionen steigt hingegen seit Jahren kontinuierlich. Ein Dauerproblem bleibt zudem der Takata-Airbag.
Brandgefahr bei Autos von BMW, MG, Hyundai und Kia
BMW ruft Hunderttausende Fahrzeuge wegen Problemen am Starter zurück. Auch die chinesische Automarke MG muss zahlreiche Kunden in die Werkstätten bitten. Bei deren S5 EV gibt es Probleme mit dem Kühlerlüfter. Bei Hyundai sorgt unterdessen eine Beschädigung im Inneren des 3-Wege-Ventils für Probleme und auch bei Kia gibt es Probleme. Bei den Modellen der genannten Marken besteht Brandgefahr.
Kartellstrafen gegen Reifengroßhändler und der Mahle Media Tech Day
Unser Thema der Woche in Podcast-Epsiode #138 ist die Geldbuße in Höhe von 11,9 Millionen Euro gegen Maxxis International, Best4Tires Berlin und die Reifen Müller GmbH & Co. KG. Das Bundeskartellamt ahndet mit dem noch nicht rechtskräftigen Bußgeldbescheid „vertikale Preisbindungen" beim Vertrieb von Reifen der Marken Maxxis und CST. Kay fasst zusammen, was bisher zu dem Fall bekannt ist.
Geldbuße von 11,9 Mio. Euro gegen Maxxis, Best4Tires Berlin und Reifen Müller GmbH & Co. KG
Das Bundeskartellamt hat gegen die Maxxis International GmbH, die Best4Tires Berlin GmbH und die Reifen Müller GmbH & Co. KG, sowie einen nicht genannten Verantwortlichen Geldbußen in Höhe von insgesamt 11,9 Mio. Euro verhängt. Den drei Unternehmen wird vorgeworfen, die Preisbildung beim Vertrieb von Reifen der Marken Maxxis und CST auf dem deutschen Reifengroßhandelsmarkt eingeschränkt zu haben.
Autohaus Pohlmann sucht Perspektive über Insolvenzantrag
Anfang Juli wurde das Insolvenzeröffnungsverfahren über das Vermögen der im Handelsregister des Amtsgerichts Münster eingetragenen Autohaus Pohlmann GmbH & Co.KG (Oelde) eröffnet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Rechtsanwalt Marcus Vorast aus Münster bestellt.
Zum neuen Flottenmanagement-Baustein von Ford Pro und den EU-Antidumping-Zöllen auf Chinareifen
Dealer Uptime Services lautete die jüngste Ergänzung der Flottenmanagement-Lösungen aus dem Hause Ford Pro. Daniel war bei der Vorstellung des Tools in Freiburg dabei und berichtet in Podcast-Episode #136 von den Funktionen des Konzepts und den dahinter stehenden Überlegungen. Kay befasst sich dann mit den Anti-Dumping-Zöllen auf Reifen-Importe aus China, die die EU kürzlich beschlossen hat.
Schwedenhaus Automobile GmbH meldet Insolvenz an
Einer Mitteilung des Amtsgerichts Magdeburg zufolge befindet sich die Schwedenhaus Automobile GmbH mit Beschluss vom 3. Juli 2026 in einer vorläufigen Insolvenz. Der Geschäftsbetrieb des Volvo-Händlers läuft vorerst unverändert weiter. Im Rahmen des Verfahrens prüfen die Verantwortlichen verschiedene Sanierungsoptionen.
EU führt Antidumpingzölle auf Reifen-Importe aus China ein
Im Mai 2025 war auf Antrag der europäischen Reifenindustrie eine Antidumpinguntersuchung in Bezug auf Importe von Neureifen aus China eingeleitet worden. Die Europäische Kommission hat nun endgültige Antidumpingzölle eingeführt.
Fahrzeug-Rückrufe bei Ford, Jeep und Fiat
In den vergangenen Wochen sind beim Kraftfahrt-Bundesamt wieder einige Rückrufe zusammengekommen. Der US-amerikanische Hersteller Ford ist dabei stark vertreten und ruft sowohl Pkw- als auch Transportermodelle in die Werkstätten. Aber auch bei Jeep und Fiat gab es zuletzt Probleme.
Weiteres EU-Label zu Gewährleistung und Garantie soll mehr Verbraucherschutz sicherstellen
Der Aushang mindestens eines weiteren EU-Labels wird ab dem 27. September auch im Reifenfachhandel verpflichtend. Auf diesen Sachverhalt weist der BRV in einer aktuellen Mitteilung hin. Ziel der angepassten Vorgaben ist es, dass Verbraucher ihre Rechte hinsichtlich gesetzlich geregelter Gewährleistung und freiwillig gewährter gewerblicher Haltbarkeitsgarantie besser kennen und wahrnehmen können.
Autolöwen GmbH schließt fast alle Standorte
Für die meisten Standorte der insolventen Autolöwen GmbH konnte keine Investorenlösung gefunden werden. Daher wurden die Betriebe der Autohausgruppe in Schwäbisch Hall, Öhringen, Ludwigsburg, Crailsheim und Heilbronn zum 1. Juli 2026 eingestellt. Rund 150 Mitarbeitende verloren ihre Arbeitsplätze. Der Standort in Aalen wurde gerettet und ging an die Widmann-Gruppe.
Tyres Europe kritisiert Komplexität bei Reifenlabel
Als Reaktion auf die Veröffentlichung des „Omnibus-Pakets” der Europäischen Kommission zur Energieeffizienzkennzeichnung reagiert der Industrieverband Tyres Europe mit der Forderung eines “kohärenteren Ansatzes” zur Vereinfachung der vorgeschlagenen Änderungen am Rahmenwerk für die Reifenkennzeichnung. Die Reifenhersteller bemängeln im Kern eine „administrative Komplexität" in der Umsetzung.
Hyundai ruft den i20 zurück
Wegen einer fehlerhaften Verlegung des Vakuumschlauchs müssen weltweit über 56.000 Hyundai i20 in die Werkstätten, 9.134 entfallen dabei auf Deutschland. Bei den betroffenen Fahrzeugen kann die Bremswirkung beeinträchtigt sein.
Reflexallen übernimmt Geschäftsbereiche von Erich Jaeger
Kurz nach der Insolvenz der Erich Jaeger GmbH konnte bereits ein Käufer gefunden werden: Das italienische Unternehmen Reflexallen übernimmt Produktionsstandorte und Markenrechte des Automobilzulieferers sowie die Beteiligung an seiner langjährigen chinesischen Beteiligungsgesellschaft. Die Produktion von hybriden Spritzgussteilen im Taller-Werk in Waldbronn soll indes im September auslaufen.