Die von Pyrum nun eingereichten Papiere dienen als Grundlage für eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) und sollen zugleich einen vorzeitigen Baubeginn ermöglichen. Ursprünglich wollte der Recycling-Spezialist mit seiner GreenFactory II GmbH bereits dieses Jahr an den Start gehen, „technische Optimierungen am bestehenden Standort in Dillingen/Saar” und „damit verbundene umfangreichere Gutachten” hätten jedoch zu leichten Verzögerungen geführt. Unternehmensangaben zufolge wurde der Antrag für den Bau der Anlage nach Eingang der letzten technischen Informationen nun jedoch fristgerecht eingereicht. Als neuen Termin für den Spatenstich peilen die Verantwortlichen nun das kommende Frühjahr an.
Weiterhin ist Pyrum auch bemüht, seinen Hauptstandort in Dillingen auszubauen und die Potenziale der dort neu errichteten Reaktoren TAD 2 und TAD 3 vollständig zu nutzen. Mehr als 1.000 Betriebsstunden bei TAD 3 stehen bereits fast doppelt so viele bei TAD 2 gegenüber, was Pascal Klein als weitere erforderliche Grundvoraussetzung im Hinblick auf die finalen Investitionsentscheidungen von Geschäftspartnern wie Remondis bezeichnet. „Die hohe Zahl an Betriebsstunden erfüllt nicht nur die vorausgesetzten Anforderungen unserer Partner, sondern belegt weiterhin die Leistungsfähigkeit unserer Technologie”, führt der Pyrum-CEO aus. Darüber hinaus wurden die Produktionsintervalle der beiden neuen Linien von ursprünglich vier Wochen auf viereinhalb Wochen verlängert. Dies soll zu „signifikanten Effizienzsteigerung der Produktionsprozesse” und einer Erhöhung des Produktionsoutputs führen. „Wir sind sehr stolz auf diesen neuen Meilenstein und freuen uns bereits auf die Entwicklung der kommenden Kundenprojekte“, blickt Klein voraus.