Im Bereich Fahrzeugelektronik und Software

Weitere 950 Jobs bei Bosch in Deutschland auf der Kippe

bosch_hildesheim_webIn Hildesheim befindet sich die Zentrale des betroffenen Bosch-Geschäftsbereichs Cross-Domain Computing Solutions.  Foto: Bosch

Über die neuerlichen Stellenabbaupläne bei Bosch hatte zunächst das Handelsblatt berichtet. Nach Informationen des Mediums betreffen die Maßnahmen Beschäftigte aus der Fahrzeugelektronik und Software, darunter die Sparte Cross-Domain Computing Solutions. Der Bereich, in dem verschiedenste Sensor- und Steuerungslösungen unter anderem für das automatisierte Fahren entwickelt werden, habe nach Angaben einer Unternehmenssprecherin mit deutlich größeren Herausforderungen zu kämpfen als erwartet. Über das Vorhaben der Konzernführung wurden die Mitarbeiter:innen demnach am 17. Januar informiert. 

Der Automobilzulieferer versicherte offenbar zugleich, auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten zu wollen und sich damit an den Zukunftstarifvertrag aus dem vergangenen Jahr zu halten. Die entsprechende Vereinbarung schließt betriebsbedingte Kündigungen an den deutschen Standorten bis Ende 2027 aus. Bezüglich der jüngsten Stellenabbaupläne stünden nun Gespräche mit Arbeitnehmervertretern an. Auch bei den im Dezember vergangenen Jahres verkündeten Maßnahmen, die den Wegfall von rund 1.500 Stellen in Baden-Württemberg vorsehen, strebt der Konzern möglichst sozialverträgliche Lösungen an.

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