Aftersales im Jahr 2026
Die Automechanika 2026 zeigte erneut das gesamte Spektrum im Aftersales-Geschäft. Wir ziehen Bilanz und ordnen ein, wohin sich der Aftermarket bewegt. Die Fahrzeughersteller bezeichnen das Aftersales-Geschäft mittlerweile als strategisches Bindeglied zwischen Hersteller, Handel und Kundschaft, und damit nicht mehr nur als nachgelagertes Geschäftsfeld.
Perspektiven für einen Aftermarket im Wandel
Der Aftermarket wird immer vernetzter und digitaler. Dem Software-Defined Vehicle steht dabei ein alternder Fahrzeugbestand mit einem weiterhin signifikanten Verbrenneranteil gegenüber, wodurch Servicearbeiten zunehmend vielfältiger und komplexer werden. Wie relevante Akteure darauf reagieren und was auf Servicebetriebe zukommt, wurde auf der Automechanika 2026 in umfassender Form ersichtlich.
IAA Transportation: Branche zwischen Technologie und Nachhaltigkeit
Vom 15. bis zum 20. September 2026 trifft sich die Welt der Nutzfahrzeug- und Logistikbranche wieder auf der IAA Transportation in Hannover. Mit über 70 Prozent Auslandsanteil unterstreicht die Messe einmal mehr ihre weltweite Relevanz und fokussiert in der diesjährigen Ausgabe unter anderem Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Vernetzung.
Bosch sucht für 2027 neuen Kommunikationschef
Der Zulieferer Bosch muss sich an der Spitze seiner Kommunikationsabteilung neu aufstellen. Wie der Konzern dieser Tage mitteilt, verlässt der langjährige Kommunikationschef Prof. Dr. Christof Ehrhart (60) Bosch zum 31. Dezember auf eigenen Wunsch. Eine Nachfolgelösung soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.
Christian Fischer folgt als Bosch-Geschäftsführer auf Stefan Hartung
Mit Beginn des Monats Juli steuert ein neues Führungsteam die Geschäfte beim Zulieferer Bosch: CEO Dr. Stefan Hartung scheidet auf eigenen Wunsch aus der Geschäftsführung aus und wird durch seinen bisherigen Stellvertreter Dr. Christian Fischer ersetzt. Als neue stellvertretende Vorsitzende des Gremiums fungieren künftig CFO Dr. Markus Forschner und Mobility-Chef Dr. Markus Heyn.
Bosch Vehicle Care Assistant soll Firmenflotten und Servicebetriebe vernetzen
Mit dem Vehicle Care Assistant baut Bosch sein digitales Angebot für den Aftermarket aus. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sollen mit dem Tool ungeplante Ausfallzeiten in ihrem Fuhrpark reduzieren können. Parallel dazu profitieren nach Aussage der Verantwortlichen auch Partner-Werkstätten von Bosch Car Service, indem ihnen die Lösung eine „proaktive Kundenbetreuung” ermöglicht.
Joint Venture von Bosch und Mitsubishi will Flottenelektrifizierung vereinfachen
Die Bosch MC Battery Service Innovations GmbH meldet einen ersten Kunden für ihre „Battery-as-a-Service“-Lösung (BaaS). Die Technologie des von Bosch und der Mitsubishi Corporation gegründeten Gemeinschaftsunternehmens kommt im "Energy Service Hub" der Shanghai Lingzhou Technology Co. Ltd. in Chizhou zum Einsatz. Elektro-Lkw sind in China stark im Kommen.
Bosch meldet Großauftrag von Mercedes-Benz
Bosch wird im Rahmen einer Vereinbarung bis in die 2030er Jahre ein großes Volumen an E-Motoren für die nächste Generation elektrischer Antriebe von Mercedes-Benz liefern. Der Automobilzulieferer will sich im Feld der Elektromobilität trotz erhöhtem Preis- und Wettbewerbsdruck behaupten. Aktuell beliefert Bosch eigenen Angaben zufolge über 50 Automobilhersteller mit Technik für die E-Mobilität.
Bosch verzeichnet ersten Verlust seit der Finanzkrise
Der Automobilzulieferer Bosch meldet für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 einen Verlust von 400 Millionen Euro. Grund dafür waren Rückstellungen in Milliardenhöhe. Hinsichtlich des Geschäfts für das Jahr 2026 sieht der Konzernvorstand aufgrund einer schwachen Konjunktur und wegen geopolitischer Verwerfungen keine signifikante Besserung.
Personelle Veränderung in Robert Bosch Industrietreuhand KG
Aufgrund zunehmend überlappender Geschäftsaktivitäten von Bosch und der Schwarz Gruppe tritt Gerd Chrzanowski (54) als Gesellschafter der Robert Bosch Industrietreuhand KG (RBIK) zum 31. März 2026 aus dem Gremium aus. Beide Seiten hätten sich auf diesen Schritt vorsorglich geeinigt, um potenzielle künftige Interessenkonflikte zu vermeiden.
Bosch erweitert Portfolio um Fahrwerkskomponenten
Mit einem Sortiment an Querlenkern, Koppelstangen und Spurstangen erweitert der Automobilzulieferer Bosch sein Angebot für den Aftermarket. Damit will das Unternehmen aktuelle Entwicklungen im Ersatzteilmarkt abbilden.
Bosch verschiebt Renditeziel nach „schmerzhaftem Jahr” auf 2027
Ein schwieriges und laut CEO Stefan Hartung „teils auch schmerzhaftes Jahr“ hat der Zulieferer Bosch hinter sich. Bei stabilen Umsätzen verfehlte die operative EBIT-Rendite die Erwartungen. Der verstärkte Einsatz von KI und ein massiver Stellenabbau sollen helfen, die Ziele der Strategie 2030 zu erreichen. Dabei hoffen die Verantwortlichen auch auf das Geschäft mit softwaregetriebener Mobilität.
Zulieferer auf IAA Transportation stark vertreten
Das vorläufige Ausstellerverzeichnis will das Team der IAA Transportation zwar erst im Juni veröffentlichen, schon jetzt aber vermeldet die Presseabteilung der IAA eine um 11 Prozent höhere Anmelderzahl als zum Vergleichswert Januar 2024. Die IAA Transportation soll im Jahr 2026 noch internationaler werden. Große Präsenz kündigt sich aus der Zulieferindustrie an.
Erweitertes Bosch-Zertifikat soll für mehr Transparenz im Gebrauchtwagengeschäft sorgen
Seit Anfang September bietet Bosch sein erweitertes Gebrauchtwagenzertifikat europaweit auch für den freien Werkstattmarkt an. Mittels eines Softwareupdates wird das Dokument automatisch in die Diagnosesoftware ESI[tronic] integriert. Zudem beinhaltet die neue Version Unternehmensangaben zufolge auch eine Zertifikatshistorie, die bereits erstellte Gebrauchtwagenzertifikate übersichtlich abbildet.
Verschärfter Stellenabbau bei Bosch Mobility betrifft vor allem deutsche Standorte
Für die Sparte Mobility hat das Bosch-Management eine „jährliche Kostenlücke von rund 2,5 Milliarden Euro” identifiziert. Als Reaktion darauf passt der Zulieferer seine Prozesse auf verschiedenen Ebenen an und leitet „unumgängliche Struktur- und Personalanpassungsmaßnahmen” in die Wege. Diese sehen einen Wegfall von rund 13.000 Stellen insbesondere an den deutschen Mobility-Standorten vor.
Bosch identifiziert KI als Schlüssel für die Mobilität von morgen
Der Automobilzulieferer Bosch plant, den den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) massiv voranzutreiben und bis 2027 mehr als 2,5 Milliarden Euro in diese Technologie zu investieren. Eine Strategie dazu stellte das Unternehmen auf dem Bosch Tech Day 2025 vor. Klar wird: Für den Konzern soll KI zum Innovationsmotor und Wachstumstreiber werden.
Scheibenwischertest: Welche Marke überzeugt im Alltag?
Scheibenwischer – unscheinbar, aber im entscheidenden Moment unverzichtbar. Wer bei Starkregen über die Autobahn fährt oder bei Dunkelheit kaum noch die Fahrbahn erkennen kann, weiß: Auf die Wischblätter muss Verlass sein. Doch welche Marke liefert bei Nässe, Schmutz und im Alltag den besten Job ab? Antworten liefert unser Praxistest verschiedener Modellreihen.
Professor Dr. Renate Köcher scheidet aus Bosch-Gremien aus
Prof. Dr. Renate Köcher scheidet aus der Robert Bosch Industrietreuhand KG (RBIK) und dem Aufsichtsrat der Robert Bosch GmbH mit Ablauf ihrer Amtszeit zum 31. März 2025 aus. Die Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach war seit 2012 Mitglied im Bosch-Aufsichtsrat und seit 2016 Gesellschafterin der RBIK.
Investitionen in 3D-Druck, Robotik und KI
Produktionsverlagerungen, Stellenstreichungen – die deutsche Automobilindustrie und ihre Zulieferer produzierten in den vergangenen Monaten nahezu ausschließlich negative Schlagzeilen. Als Gegengewicht erscheinen die jüngsten Investitions-Mitteilungen von Bosch und Mercedes. 3D-Druck, Robotik und KI revolutionieren die Entwicklungsarbeit und sorgen für mehr Effizienz in der Produktion.
Bosch stellt sich optimistisch auf zähe Jahre ein
Das Fazit zum Geschäftsjahr 2024 der Bosch-Gruppe fällt für Stefan Hartung, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, in Teilen ernüchternd aus: „Auch Bosch konnte sich trotz größter Anstrengungen den wirtschaftlichen Realitäten nicht entziehen, aber im Branchenvergleich noch respektabel behaupten“. Optimistisch stimmt der erfolgreiche Anlauf der Strategie 2030, die erste Wirkung zeigt.