Xavier Peugeot bringt über 30 Jahre Erfahrung im Konzern – zunächst PSA und später Stellantis – mit. Peugeot trat 1994 in die Groupe PSA Peugeot Citroën ein und hatte seither verschiedene Positionen in Vertrieb und Marketing inne. Unter anderem war er von 2005 bis 2007 Direktor der Peugeot-Niederlassung in den Niederlanden und von 2009 bis 2011 Direktor für Marketing und Kommunikation der Marke Peugeot. Im Jahr 2014 übernahm Xavier Peugeot die Leitung des Citroën-Produktbereichs. Seit 2019 war er Direktor der Nutzfahrzeugsparte, zunächst für PSA und später für Stellantis.
"Ich möchte Olivier für seine Arbeit danken. Während seiner fast zwei Jahre an der Spitze von DS Automobiles hat er die französische Kultur in den Mittelpunkt gestellt und die Identität sowie die Einzigartigkeit der Marke gefestigt. Besonders hervorzuheben ist auch die intensive Arbeit zur Verbesserung der Kundenzufriedenheit, die bereits erste Erfolge zeigt und mit dem Ziel der Exzellenz weitergeführt werden wird. Ich danke Olivier und heiße Xavier herzlich willkommen, während die Marke ein neues Kapitel aufschlägt", kommentiert Jean-Philippe Imparato, Chief Operating Officer Enlarged Europe. Der neue CEO Xavier Peugeot teilt zum Antritt mit: "DS Automobiles ist eine junge Marke mit soliden Grundlagen und einem außergewöhnlichen Erbe, das auf einem ikonischen Modell, der DS, basiert, die in diesem Jahr ihr 70-jähriges Jubiläum feiert. Ich möchte meinen Vorgängern, insbesondere Olivier, meine Anerkennung aussprechen, die hervorragende Arbeit für die Weiterentwicklung der Marke geleistet haben. Ich bin stolz darauf, mich einem Team anzuschließen, das seine Motivation und Fähigkeit bewiesen hat, ein einzigartiges Universum in der Automobilindustrie zu schaffen." Zusätzlich zur Ernennung zum CEO von DS Automobiles wird Xavier Peugeot ab dem 3. Februar 2025 auch zum Leiter des Heritage-Bereichs von Stellantis ernannt.
Stellantis unternimmt "Schritte zur Vereinfachung seiner Organisation"
Der Mutterkonzern Stellantis unternimmt überdies weitere Schritte zur Vereinfachung seiner Organisation gemäß den im Dezember 2024 kommunizierten Veränderungen. "Diese Maßnahmen ermöglichen das richtige Gleichgewicht zwischen regionalen und globalen Verantwortlichkeiten, um schnelle Entscheidungen und deren zügige Umsetzung zu ermöglichen", heißt es hierzu in einer Unternehmensmitteilung. Durch gezielte organisatorische Anpassungen verfügen die Regionen laut den Verantwortlichen in der Folge der Neustrukturierung über verbesserte lokale Entscheidungs- und Durchführungskompetenzen in Bezug auf Produktplanung, Produktentwicklung sowie industrielle und kommerzielle Aktivitäten. Gleichzeitig werde die Koordination mit den globalen Funktionen des Unternehmens aufrechterhalten.
Die Softwareaktivitäten von Stellantis sind nun in eine von Ned Curic geleitete Produktentwicklungs- und Technologieorganisation integriert, wodurch der Prozess der Markteinführung innovativer Produkte und Dienstleistungen für alle Marken in allen Märkten, in denen das Unternehmen tätig ist, optimiert werden soll. Der Konzern vermeldet eine Vielzahl neuer Personalien. Zusätzlich zu seiner aktuellen Rolle als COO für die Region Amerika übernimmt Antonio Filosa die globale Leitung des Bereichs Qualität. Die Bereiche Corporate Affairs und Kommunikation werden unter der Leitung von Clara Ingen-Housz zusammengelegt. Weitere Führungswechsel sind: Bob Broderdorf leitet die Marke Jeep, Alain Favey wechselt zu Stellantis und wird zum Leiter der Marke Peugeot ernannt und Anne Abboud verantwortet jetzt die Nutzfahrzeugeinheit Stellantis Pro One. „Aufbauend auf den im Dezember vorgenommenen Änderungen werden die Ankündigungen unsere Organisation weiter vereinfachen und unsere lokale Agilität und Umsetzungsgenauigkeit erhöhen. Wir freuen uns darauf, das Wachstum voranzutreiben, indem wir unseren Kundinnen und Kunden eine noch größere Auswahl an großartigen Verbrennungs-, Hybrid- und Elektrofahrzeugen bieten“, so Stellantis-Chairman John Elkann. Stellantis war im Jahr 2023 mit seinen 14 Marken der viertgrößte Automobilhersteller der Welt nach verkauften Fahrzeugen. Der Jahresumsatz lag bei rund 190 Milliarden Euro.