Wie es in einer BYD-Mitteilung heißt, ist die Ernennung von Patrick Schulz Teil der allgemeinen Bestrebungen zum Ausbau sowie zur Stärkung des Deutschland-Teams. Schulz hatte zuletzt die Vertriebsleitung bei MG Motor Deutschland inne. Weitere Erfahrungen in der Automobilbranche sammelte er zuvor auch als Head of Sales Strategy und stellvertretender Verkaufsdirektor bei Hyundai Motor Deutschland. Bei BYD soll er sich laut Maria Grazia Davino, Regional European Managing Direktorin des chinesischen Herstellers, „den vertrieblichen Herausforderungen annehmen und ganz wesentlich die Wachstumsziele von BYD in Deutschland vorantreiben”. Bezüglich der Pläne der Marke führt sie aus: „Wir legen in diesem Jahr wichtige Grundsteine für das strategische Wachstum und den Erfolg unserer Marke in Deutschland: Wir stärken unser Händlernetz indem wir Vertriebs- und Servicestützpunkte signifikant erweitern, wir bringen interessante neue Modelle auf den Markt, die unser breites Modellportfolio erweitern und wir werden über das Marketing in die qualifizierte Bekanntheit unserer Marke investieren.“
Auf internationaler Ebene kann BYD in puncto Absatzzahlen inzwischen durchaus mit Akteuren wie Tesla konkurrieren. In Europa und speziell in Deutschland tut sich die Marke weiter schwer. Zumindest in Teilen auch bedingt durch den Förderstopp für Stromer brach die bislang ohnehin überschaubare Zahl an BYD-Neuzulassungen im vergangenen Jahr um rund 30 Prozent ein. 2.891 zugelassene Exemplare bedeuten 2024 einen Marktanteil von 0,1 Prozent. Gegenüber dem schwachen Vorjahresmonat konnte BYD im Januar diesbezüglich zulegen (+69,1 Prozent). Allerdings brachte der Konzern dennoch nur weitere 235 Einheiten auf die Straße.