Nahezu alle Delegierten des ZKF nahmen im Deutschen Kompetenzzentrum der Karosserie- und Fahrzeugbauer teil. Um Synergien zu erzeugen, fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung die ZKF-Obermeistertagung statt. Neben Arndt Hürter wurden auch die langjährig tätigen Vizepräsidenten Claus Evels und Ulrich Schäfer von den Mitgliedern in den Geschäftsführenden Vorstand gewählt. Neu in den Geschäftsführenden Vorstand berufen wurde Maximilian Mayrhofer aus Burghausen, der nach langjähriger Amtszeit im Engeren Vorstand den Stimmen der Delegierten folgte und ZKF-Vizepräsident Detlev Thedens ablöst, der sich nicht mehr zur Wahl stellte.
In seinem Bericht ging ZKF-Präsident Arndt Hürter auf die Entwicklungen im herstellenden und reparierenden Karosserie- und Fahrzeugbau nicht nur im Hinblick auf die Herausforderungen der Branche, sondern auch auf den im Mai stattfindenden ZKF-Branchentreff mit der 100-Jahr-Feier der Karosseriebauer-Innung Köln ein. „Diese ZKF-Branchenveranstaltung, in der das Netzwerken, der kollegiale Austausch, eine aktuelle Themenauswahl an Fachvorträgen des herstellenden und reparierenden Karosserie- und Fahrzeugbaus sowie Fachbesuche bei Ausstellern der Branche rund um das Automobil im Vordergrund stehen, wird neben der im September stattfindenden Automechanika das größte Event des ZKF-Jahres werden,“ so der ZKF-Präsident.
Auch die Förderung des Berufes wird ein Schwerpunkt der Zukunftsarbeit des ZKF werden. Erstmalig vergibt der ZKF in diesem Jahr über die Stiftung des Deutschen Stellmacher- und Karosseriebauer Handwerks ein Stipendium an Vatan Karan Hotza aus Stuttgart als den Landes- und Kammersieger Baden-Württemberg im Karosserie- und Fahrzeugbauer-Handwerk. Diese Zuwendung soll künftig der Begabtenförderung dienen und Stipendiaten bei den Kosten ihrer Meisterausbildung unterstützen. „Wir müssen junge Menschen für den Beruf des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers begeistern und diese auch für die zukünftigen anspruchsvollen Tätigkeiten an modernen Fahrzeugen entsprechend fördern. Am Thema Ausbildung müssen wir alle arbeiten, Betriebe, Innungen, Landesverbände sowie der Zentralverband“, so Arndt Hürter, der auch Vorsitzender der Stiftung ist.
Eine zukunftsorientierte Interessenvertretung der Branche zeichnet sich auch in weiteren personellen Veränderungen im Engeren Vorstand ab, die im Rahmen der ZKF-Mitglieder- und Delegiertenversammlung eingeleitet wurden. Der stellvertretende Landesinnungsmeister des Landesinnungsverband des Fahrzeug- und Karosseriebauer-Handwerks Niedersachsen-Bremen, Michael Grabig aus Hameln, schied aus dem Engeren ZKF-Vorstand aus. Der ZKF ehrte ihn mit der goldenen Ehrennadel für seinen langjährigen Einsatz für die Mitgliedsbetriebe und die Verbände. Seinen Platz nahm Claudio Jöhnk (Lütjenburg) von der Landesinnung Schleswig-Holstein ein, der nach den Wahlen vom Geschäftsführenden ZKF-Vorstand in den Engeren ZKF-Vorstand kooptiert wurde. Darüber hinaus trat von der Innung der Karosserie- und Fahrzeugbauer Sachsen nach langer Tätigkeit für die Mitgliedsbetriebe Thomas Gessner (Klipphausen) für eine Position im ZKF-Vorstand nicht mehr an. Seinen Platz nahm ZKF-Vorstandsjunior Alexander Nickus (Elsterheide) ein. Des Weiteren wurde in den Engeren Vorstand die ZKF-Vorstandsjuniorin Svenja Friedewald (Maintal) gewählt. Für ein verbandsübergreifendes Ergebnis sorgte die Wahl des Präsidenten des Bundesverbands Fahrzeuglackierer (BFL) Steven Didssun (Heinsdorfergrund) in den Engeren Vorstand, der damit die Synergien der Kfz-technischen Berufsverbände vertieft. Kontinuität besteht weiterhin bei den wiedergewählten Personen: Ines Hensel (Waldbrunn), Jens Kopp (Freudenstadt), Holger Schmädicke (Potsdam) und Klaus Steinforth (Grefrath), die im Amt bestätigt wurden.