Seit bereits 62 Jahren ist das Unternehmen Bridgestone im Motorsport aktiv, ab März werden das Engagement für nachhaltige globale Motorsportinitiativen und alle Belange rund um das Thema von einer neu geschaffenen Managementstruktur betreut. Zu diesem Zweck wurde eine eigene Motorsportorganisation unter dem Global Chief Technology Officer geschaffen, die die Motorsportaktivitäten des Unternehmens weiterentwickeln soll und nach und nach ausgebaut wird. Damit unterstreicht Bridgestone seine Ambitionen, die Motorsportaktivitäten als eine treibende Kraft zu nutzen „auf dem Weg zur Vision, ein führender Anbieter nachhaltiger Mobilitätslösungen zu werden“. Durch die neue Managementstruktur sollen Initiativen – wie die des exklusiven Reifenlieferants für die ABB FIA Formula E World Championship ab der Saison 2026/2027 – weiter beschleunigt werden. Mit dem Bestreben, sich im nachhaltigem Motorsport als strategischem Kernpunkt zu etablieren, sieht Bridgestone die Chance, den Motorsport als „mobiles Labor“ zu nutzen, um Konzepte wie seine Enliten-Technologien weiterzuentwickeln, und so zur Klimaneutralität sowie zur Förderung einer ganzheitlichen Kreislaufwirtschaft in der gesamten Wertschöpfungskette beizutragen.
Mit Hiroshi Imai konnte man einen Experten mit langjähriger Erfahrung im Sektor für die Vorhaben gewinnen. Ursprünglich als Reifenentwickler für verschiedene Automobilhersteller in Japan und Europa tätig, wechselte er 2003 in die Entwicklung von Motorsportreifen und in den Rennbetrieb. Bei seinem 2009 gestarteten Engagement bei McLaren Racing Ltd. wurde Imai auf verschiedenen Posten eingesetzt, darunter Principal Engineer (Tyres), Chief Race Engineer, Director of Race Engineering und Director of Tyres & Brakes Performance. Hier konnte er Erfahrung in der Formel 1 sammeln, bis er nach der Saison 2024 das Unternehmen verließ und nun bei Bridgestone eingestiegen ist. Ab dem 1. März 2025 ist er nun also als Vice President und Senior Officer verantwortlich für die Motorsportreifenentwicklung und Technologie.