Bridgestone hat in den zurückliegenden Jahren diverse Anpassungen im Produktionsnetzwerk vorgenommen. Geschlossen hat der japanische Reifenhersteller seine Reifenwerke in Rangsit (Thailand), im chinesischen Huizhou sowie in Bethune (Frankreich). Stets war seitens der Konzernleitung von "strukturellen Maßnahmen" die Rede. In den spanischen Produktionsstandort in Burgos will Bridgestone in den nächsten Jahren hingegen über 200 Millionen Euro investieren. Zur Schließung des Lkw und Bus-Radialreifenwerks in LaVergne heißt es in einer Unternehmensmitteilung: "Die Entscheidung ist Teil der strategischen Initiativen des Unternehmens, die darauf abzielen, den Geschäftsumfang zu optimieren, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die. Qualität der US-Aktivitäten des Unternehmens zu verbessern."
Von der Schließung des Werks in LaVergne sind rund 700 Angestellte betroffen. Bridgestone kündigt an, im Rahmen seiner strategischen Initiativen auch in anderen Bereichen "Maßnahmen zur Optimierung des Geschäftsumfangs und der Kosten durchführen". Dazu gehören Kapazitäts- und Personalabbau im Landwirtschaftsreifenwerk in Des Moines/Iowa, sowie Personalabbau in der US-Zentrale, im Vertrieb und in den Betrieben des Unternehmens. „Entscheidungen wie diese fallen uns nicht leicht, da sie Auswirkungen auf unsere Mitarbeiter und ihre Familien haben. Gleichzeitig optimieren wir unsere Geschäftsbasis für die Zukunft“, sagt Scott Damon, Chief Executive Officer, Bridgestone West und Group President, Bridgestone Americas.
Auch für die lateinamerikanischen Standorte kündigt Bridgestone "Umstrukturierungsmaßnahmen" an. Konkret heißt dies: In den Reifenwerken in Argentinien und Brasilien stehen "Kostenoptimierungen" sowie ein Abbau von Personal und Produktionskapazitäten bevor. Die strategischen Initiativen zur Verkleinerung des Geschäftsumfangs und zur Kostenoptimierung seien Teil der im mittelfristigen Geschäftsplan (2024-2026) für den Zeitraum von 2024 bis 2025 dargelegten zweiten Phase des Geschäftsumbaus.