Georges Mourad bringt internationale Erfahrung aus seinen verschiedenen Tätigkeiten im Mahle-Konzern mit. So war er unter anderem für das Ersatzteilgeschäft in der Region Westeuropa, Naher Osten und Afrika zuständig, ehe er als Director Global Operations and Business Excellence Aftermarket mehrere Jahre lang die weltweite Verantwortung für die Logistik, Supply Chain und Prozessexzellenz im Ersatzteilgeschäft übernahm. Zuletzt leitete Mourad als Director und General Manager den Bereich Service Solutions innerhalb des Aftermarket-Geschäfts in Italien. Georges Mourad ist Jahrgang 1981 und Absolvent zweier Master-Studiengänge in Automotive Engineering in Paris und in Esslingen.
Dirk Willers, der die Aftermarket-Sparte bei ElringKlinger seit dem 1. April 2015 geführt hatte und der als Vertriebsvorstand auch weiterhin für den Geschäftsbereich zuständig ist, kommentiert die Personalie: „Wir freuen uns sehr, dass wir Georges Mourad für unseren Konzern gewinnen konnten. Mit seiner umfangreichen Erfahrung im Aftermarket-Geschäft wird er die Wachstumsstrategie des Geschäftsbereichs weiter ausbauen und unsere Marke ‚Elring – Das Original‘ gerade auch vor dem Hintergrund der Transformation der Automobilbranche zu weiterem Erfolg führen.“
Transformationsstrategie Shape30
Der tiefgreifende Wandel der Automobilbranche ist es auch, der ElringKlinger dazu bewogen hat, seinen Fertigungsstandort Thale in Sachsen-Anhalt zu schließen. Dort läuft im Februar kommenden Jahres ein größerer Serienauftrag aus. Nach Angaben von COO Reiner Drews ist die Maßnahme Teil der Transformationsstrategie Shape30, gemäß derer das Unternehmen seine Produktgruppen auf Zukunftsfähigkeit überprüft. „In den Gesprächen mit bestehenden und potenziellen Kunden für Thale hat sich gezeigt, dass der Kostenwettbewerb intensiv ist und sich der Standort in den Angebotsverfahren für neue Projekte gegenüber den Werken anderer Anbieter in Europa nicht durchsetzen konnte“, führt Drews aus. Von der geplanten Stilllegung sind zu Ende September 2024 insgesamt 33 Mitarbeitende betroffen. Als nächstes stehen nun Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern an.